| Schlagfest
zum Abschluss | | Mission
beendet: Mit einem 12:8 gegen die Göppingen
Green Sox haben die Virngrund ELKS einen neuen Rekord in der
Verbandsliga aufgestellt.
17 Siege und nur eine Niederlage bedeuten die mit Abstand beste Saison
der Elche und den verdienten Aufstieg in die Regionalliga
Süd-Ost. |  | | (Foto:
aes) | | Bye bye, kleiner
Ball. Bye
bye, Verbandsliga. Bye bye, Brent. Bye bye, Simon. Bye bye,
Domi. Und
schönen Dank für excellente Plays, excellentes
Coaching und
legendäre Zeitungsberichte! Bis nächstes Jahr... | | Noch
einmal fanden knapp 70 Zuschauer den Weg auf dem Hartplatz, um die Elks
im letzten Saisonspiel zu unterstützen. Und was sie an einem
wunderschönen Spätsommertag zu sehen bekamen, war
mehr als ansehnlich.
Beide Mannschaften überzeugten am Schlagmal und konnten
jeweils 18 Hits
erzielen. Der Unterschied in diesem Spiel war, dass die Elks ihre Hits
zu den wichtigeren Zeitpunkten landeten und somit schnell eine
Führung
heraus spielen konnten. Überragend am Schlag war wieder der
erste
Schlagmann der Elks Paul Häußler, der vier
Bälle in die Lücken der
gegnerischen Verteidigung schickte, und somit seine tolle Saison
krönte. Als einziger Ellwanger hatte er in der Saison mehr als
30
Basehits und zudem den besten Schlagdurchschnitt der Mannschaft. | | Coach
Brent Henry setzte sich im letzten Spiel des Jahres noch einmal auf die
Bank, um andere spielen zu lassen. So war es das letzte Spiel
für
Outfielder Dominik Leipold, der aus beruflichen Gründen
Ellwangen
verlassen muss, und Simon Schwarzmaier, den es zum Studieren nach
Köln zieht. Wie jedes Spiel startete der als Pitcher auf dem
Wurfhügel und durfte dort acht Innings bleiben. Zwar kassierte
er
viele Göppinger Hits, doch in den entscheidenden Momenten
hatten
er und sein Catcher Constantin Toth wie fast immer in dieser Saison die
Gegner unter Kontrolle und mit elf Strike Outs übertraf er
sogar
seine bisherige Saisonbestleistung. | | Insgesamt
war es eine fast perfekte Saison. Niemand hatte ernsthafte
Verletzungen, die Mannschaft war optimal eingespielt und in den
entscheidenden Situationen besser als die Gegner. Es bleibt zu hoffen,
dass Coach Brent Henry nächstes Jahr noch einmal
zurückkehrt
und die Elks dann in der Regionalliga angreifen können. (sc) | | |  | | Jemand
kam einmal zu mir und sagte: „Ihr tut so, als ob ihr
Baseballprofis
seid und Baseball alles sei!“ Stimmt nicht, es gibt noch
andere Dinge.
Irgendwo, für manche. Für mich auch, aber dieses Jahr
gab es nicht viel
anderes. Ich bin kein Baseballprofi, Prämien gibt es bei uns
nicht, wir
zahlen lieber privat noch 50 Euro, damit wir einen Trainer kriegen. Ein
Profi muss auch noch mehr in den Sport investieren, aber nicht soviel
im organisatorischen Bereich. Vor diesem Jahr, besonders als fest
stand, dass Brent als Trainer verpflichtet wird, habe ich mir
vorgenommen, diese Saison alles zu geben. Meine Freizeit, mein Geld,
meine Nerven, meinen Arm. Für den Sport, für die
Elks, damit es ein
würdiges letztes Jahr für mich und für
andere wird. Eine unvergessliche
Saison wurde es – für alle. Ja, es ist die
Verbandsliga, nicht die
Bundesliga. Ja, manche von uns übertreiben manchmal etwas.
Aber man
muss einfach sehen, was Baseball in Deutschland bedeutet. Auch wenn die
Liga nicht so hoch ist, sind wir alleine mit der ersten Mannschaft
knapp 3000 Kilometer auf den Straßen
Baden-Württembergs unterwegs
gewesen und für viele kommen noch lange Fahrten mit der
zweiten
Mannschaft hinzu. 3000 Kilometer für ungezählte
Flaschen und Gläser
Bier; 3000 Kilometer für achtfachen Frust über die
gegnerischen Plätze
und einmal Freude; 3000 Kilometer für sieben verschiedene
Duschen und
ein Schwimmbad; 3000 Kilometer für neun Siege. |  | Dazu
kamen die Heimspiele, die teilweise so deutlich endeten, dass die
Zuschauer gelangweilt waren. Am Schluss kamen sie doch wieder
zahlreich, was toll war, und auch neue Gesichter konnte man immer
wieder entdecken neben denen, die immer da waren – Hans und
Silke,
Anna-Lena, der Jakob-Clan, Roland natürlich. Gewinnen
heißt Spaß zu
haben und sich selbst und anderen eine Freude zu machen und das haben
wir geschafft. Der Trainingsbesuch war überragend, die
Teamchemie fast
immer großartig. Jetzt ist es vorbei, es waren so
schöne wie lange
sechs Monate, die niemand vergessen wird. Als ich zum vorerst letzten
Mal als Spieler vom Hartplatz geschritten bin, die Homeplate geputzt
habe und mich verabschiedet habe von der roten Hölle, in der
ich mehr
Zeit verbracht habe als in meinem eigenen Zimmer, da kamen die
Erinnerungen an die Saison und unser Team dieses Jahr. Ich musste an
Jonas' Homerun in Ulm denken, den besten Schlag, den ich je gesehen
habe. An Paule, der endlich einen Ball durch einen Dive fing und den
MLB Top 5 Plays alle |  | Ehre gemacht hätte. An
Costa, der schon beim Warmwerfen von meinen Pitches viele blaue Flecken
davon trug. An Nik, die Spinne, wie er das erste Base lieben gelernt
hat. An Jumbo, wie er einfach ein Bank war. An Alex, wie er sich wieder
gefangen hat und unser Team am Anfang getragen hat. An Domi, wie er
immer noch einfach Domi ist. An Tomas, wie er immer wieder Bomben raus
haut und keinen Hehl daraus macht. An Brent und seinen perversen Curve
Ball. An Maxi, wie er tatsächlich im Rossi war. An Joni, der
schneller
lernt als alle anderen. An Andreas, der es trotz Familie,
Geschäft und
fortgeschrittenem Alter so gut wie immer ins Training geschafft hat. An
Benni, der einen riesigen Schritt gemacht hat. An Raini, wie er immer
noch „Hit by Pitches“ sammelt. An Gebhard, wie er
sich immer noch
völlig unterschätzt. An Patrick, der wieder zu uns
gefunden hat und
seine Zähne opfert. Und an Kai, wie er seine Arbeit endlich
fruchten
sieht.
Das
alles ging mir durch den Kopf und es flossen auch Tränen. All
die
Arbeit, die wir Jahr für Jahr hineingesteckt haben, hat sich
endlich
gelohnt. Ich habe vieles investiert und noch viel, viel mehr gewonnen.
Wir sind keine Profis, vielleicht auch ein Haufen Spinner, doch wir
singen nicht umsonst: „Unser Leben ist Baseball!“
Zumindest dieses Jahr
war es das für uns, und was auch immer die Zukunft bringt,
für Domi in
Lauf, für euch in Ellwangen, für mich in
Köln, diese 18 Spiele und die
Zeit dazwischen werde ich nie vergessen. Es war eine Saison
für die
Ewigkeit.
Simon | | | | P.S.:
Ich will noch kurz Danke sagen an einige: Danke, Regine, für
die
unendliche Zuverlässigkeit. Danke, Jutta, für ein
gutes Jahr mit
weniger Streit als ich dachte. Danke, Armin, für die super
Zusammenarbeit und für die Homepage. Danke, Regensburg,
für eine
perfekte Baseball-WM. Und vor allem möchte ich meinen
Eltern
für die Unterstützung danken. |  |
| | |
| Elks
auswärts ohne Niederlage | | Im
letzten Auswärtsspiel der Saison konnten die Virngrund Elks
die Bretten
Kangaroos mit 17 : 9 in die Knie zwingen und setzen mit einer
Auswärtsbilanz von neun Siegen aus neun Spielen einen neuen
Rekord. Das
Spiel dauerte vier Stunden und die Elche überzeugten vor allem
in der
Offensive, was etwas überraschend kam. |  | | (Foto:
rc) | Diesmal
hölzern, dennoch nicht bar jeder Eleganz draufgehalten: Tomas
Rodriguez serviert mit der groben Kelle. | | | Um
sich auf die nächste Saison in der Regionalliga vorzubereiten,
ließ
Coach Brent Henry seine Truppe mit Holzschlägern schlagen, wie
man es
ab jener Liga muss. Den Ball mit einer Holzkeule voll zu treffen ist
zwar um einiges schwieriger und erfordert mehr Kraft, dennoch landeten
die Gäste starke 14 Hits. Zusätzlich zeigten sie ein
gutes Auge an der
Homeplate und zogen 18 Freiläufe auf das erste Base, wobei
Constantin
Toth ein Saisonhoch von fünf Walks erreichte. Nachdem die
ersten fünf
Innings nicht sehr produktiv waren und man mehr mit den Schiedsrichtern
haderte als mit dem eigenen Spiel, stießen die Ellwanger im
sechsten
Inning das Tor zum Sieg weit auf.
Achtmal
wurde gepunktet bevor die Brettener drei Aus machen konnten und somit
hatte man ein komfortables Polster für die letzten
Spielabschnitte. Die Gastgeber kämpften sich noch einmal heran
und
profitierten dabei von den miserablen Platzverhältnissen und
ungewohnten Fehlern der Elks-Verteidigung, doch es sollte nicht reichen. | | Mit
jeweils drei Basehits waren Paul Häußler, Nikolas
Hallek und
Jonas Buchholz die besten Ellwanger Schlagmänner. | | |
| Elks sind am Ziel -
Regionalliga! | | Die
Virngrund Elks haben es geschafft: Nach der besten Saison der
Vereinsgeschichte stehen sie zum ersten Mal als Aufsteiger in die
Regionalliga fest. Durch einen überzeugenden 7:3 - Sieg gegen
die Ulm
Falcons stehen sie mit einer 15-1 – Bilanz uneinholbar an der
Tabellenspitze der Verbandsliga Baden-Württemberg. |  | | (Foto:
aes) | Regionalliga,
here we go...
Das
Elks-Meisterteam mit dem Vorsitzenden des TSV Ellwangen, Hermann Weber
und dem Vorsitzenden der Abteilung Baseball, Peter Hunke. | | Es
war ein hartes Stück Arbeit für die Ellwanger, doch
getreu dem Motto
„Offensive gewinnt Spiele, Defensive
Meisterschaften“ war es die
Verteidigungsarbeit, die den 15. Sieg der Saison einbrachte. Pitcher
Simon Schwarzmaier warf die Bälle so, dass sie zumeist hoch in
die Luft
oder zu der gut postierten Elche-Defensive geschlagen wurden, die dann
zu sicheren Aus verwertet wurden. Aber auch der Ulmer Pitcher lieferte
eine gute Leistung ab und stellte Ellwangen fünf Innings vor
große
Probleme. | | Erst
im sechsten Inning eröffnete Trainer Brent Henry mit seinem
sechsten
Homerun der Saison den Punktereigen für die Elks, auf seinen
Run
sollten vier weitere folgen. So ging man mit einer 7:1 -
Führung ins
siebte Inning, das nach einem wunderschönen Double-Play von
Alexander
Wanzek, Bernd Schmidt und Nikolas Hallek schnell beendet schien. Die
Falcons jedoch kämpften sich zurück und punkteten
zweimal, so dass
Brent Henry den Wurfhügel von Schwarzmaier übernahm.
In den letzten
beiden Innings hatte Henry zwar ungewohnte Probleme mit seiner
Kontrolle und es wurde kurz wieder spannend, doch letztendlich konnten
die Ulmer keinen Runner nach Hause bringen und Alexander Wanzek machte
durch ein einfaches Fly Out den Aufstieg klar. (sc) | | Für
die Elks spielen in dieser Saison: Tomas Rodriguez, Dominik Leipold,
Paul Häußler, Jonathan Conzelmann (alle Outfield),
Jonas Buchholz,
Maximilian Conzelmann, Bernd Schmidt, Alexander Wanzek, Nikolas Hallek
(alle Infield), Simon Schwarzmaier (Pitcher), Constantin Toth
(Catcher), Kai Leiter und Brent Henry (Coaches) | | |
| Erster Matchball verspielt
| | Es
sollte der Tag werden, an dem die Virngrund Elks ihre Meisterschaft
klar machten. Doch trotz guter Zuschauerzahlen und herrlichem Wetter
erwischten die Elche kollektiv einen rabenschwarzen Tag und verloren
mit 5:16 gegen die Sindelfingen Squirrels. |  | | (Foto:
aes) | | Nichts zu holen gegen
die Squirrels: Nach 14 Siegen in Folge mussten die ELKS die
erste Niederlage
einstecken. | | Alles
fing ganz gut an, in den ersten fünf Innings entwickelte sich
vor gut
70 Zuschauern ein hervorragendes Baseballspiel, in dem sich die Pitcher
beider Seiten nichts schenkten. So stand es lange 1:0 für die
Gastgeber, bis die Sindelfinger langsam in Fahrt kamen. Durch einige
erfolgreiche Schläge und ungewohnte Fehler der Ellwanger
Verteidigung
holten sie sich die Führung und sollten sie nicht mehr
hergeben. | | Das
Problem an diesem Tag war für die Ellwanger die Offensive.
Gegen
den Starting Pitcher der Squirrels konnten sie gar nichts ausrichten,
zu einem Zeitpunkt warf dieser unglaubliche neun Strikeouts in Folge.
So standen am Ende inakzeptablen 18 Strikeouts lediglich sechs Basehits
entgegen, viel zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen. Im achten Inning war
die Partie dann entgültig gelaufen, als die Gäste
noch einmal
acht Punkte drauf legten und verdient den Sieg einfuhren. (sc) | | |
| Elks machen es erneut spannend
| | Durch
einen 9:7-Sieg gegen die Herrenberg Wanderers haben die Virngrund Elks
nächste Woche den ersten Matchball zur Meisterschaft der
Verbandsliga
und weiterhin die Chance, die Saison ohne Niederlage zu meistern. Dabei
war es wieder ein hartes Stück Arbeit nach zuletzt leichten
Siegen,
doch wie schon das ganze Jahr über hatten die Elche die
besseren Nerven. |

| | (Foto: rc) |
| Die
ELKS waren auch beim mit Spannung erwarteten Gastspiel in Herrenberg
nicht aufzuhalten. Tomas Rodriguez eröffnete mit einem
Solo-Homerun im
2. Inning. | | Wenn
die zwei besten Offensivmannschaften der Liga aufeinander treffen, dann
sind viele Punkte zu erwarten. Das Spitzenspiel des vergangenen
Wochenende wurde aber ein von den Verteidigungen dominiertes Spiel. Den
ersten Punkt erzielte Tomas Rodriguez im zweiten Inning mit einem
Solo-Homerun für die Ellwanger und danach legten die
Gäste von der
Ostalb stetig nach, so dass es im vierten Inning 4:1 stand. | | Schnell
wurden zwei Aus fabriziert, doch dann fing die gefürchtete
Schlagreihe der Wanderers Feuer und mit vielen Hits erzwangen sie die
Führung und einen Pitcherwechsel; Trainer Brent Henry kam als
„Stopper“ auf den Wurfhügel und hatte den
Gegner
für die nächsten zwei Innings unter Kontrolle. Das
Reglement
besagt aber, dass ein Nicht-EU-Bürger nur in drei
Spielabschnitten
pitchen darf und somit musste Starting Pitcher Simon Schwarzmaier das
Spiel zu Ende werfen. | | Im
achten Inning holten die Gastgeber dann durch einen Absprachefehler die
erneute Führung, nachdem sich die Elks wieder heran
gekämpft
hatten. So mussten die Tabellenführer – wie schon in
Ulm und
Sindelfingen – das Spiel im letzen Inning drehen. Waren es
dann
die jungen Spieler gewesen, die die entscheidenden Schläge
erzielten, waren es in Herrenberg die erfahrenen. Bernd Schmidt schlug
ein Double zum Ausgleich und Alexander Wanzek zwang die Herrenberger zu
einem Fehler, der zwei weitere Punkte zur Folge hatte. Der Rest des
Spiels war dann eins, zwei und drei. Im Baseball dürfen die
Gastgeber immer nachschlagen und so hatten die Herrenberger noch eine
Chance. Doch die ersten zwei Schlagmänner fanden mit ihren
hohen
Schlägen nur den Handschuh von Centerfielder Paul
Häußler und auch das dritte Aus war ein Fly Out. | | Drei
der verbleibenden vier Spiele sind Heimspiele für die Elks. Am
Samstag um 15 Uhr kann gegen die Sindelfingen Squirrels der Aufstieg
besiegelt werden und das Projekt „Perfekte Saison“
am Leben
gehalten werden. (sc) | | |
| Elks
ohne Probleme gegen Tornados | | Die
Virngrund Elks haben ihre Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten in
Mannheim souverän erfüllt und sind gut vorbereitet
auf das Spitzenspiel
in Herrenberg nächste Woche. 20:2 war der Spielstand gegen die
Tornados
nach sieben Spielabschnitten am Sonntag. |
 | | (Foto:
rc) | | Ellwangen
- Erstmals in dieser Saison gab es Änderungen in der Ellwanger
Aufstellung, doch die Ersatzspieler erfüllten ihre Aufgaben
gut.
Trainer Brent Henry musste auf zwei Stammspieler verzichten und setzte
sich selbst auf die Bank, um den jungen Spielern Spielzeit zu lassen.
Auch schonte er Stamm-Catcher Constantin Toth wegen
Rückenproblemen,
für ihn saß Paul Häußler erstmals
hinter der Platte. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten stand die Defensive der Ellwanger trotz der
Positionswechsel gewohnt stabil und die Gastgeber machten insgesamt nur
zwei Runs. | Am
Schlag war man dafür umso stärker, ganze zwanzig
Punkte bei
ebenso vielen Hits konnte man verbuchen. Die Bälle flogen bei
den
über 30 Grad weit, allerdings wurde kein Ball über
den Zaun
im Outfield geschlagen. Nah dran war Dominik Leipold, der zwei
Bälle gegen die Begrenzung schlug und Nikolas Hallek, bei dem
nur
ein guter Meter fehlte. Insgesamt konnte jeder Elks-Spieler mindestens
einen Basehit schlagen, wobei Simon Schwarzmaier mit vier Hits das Team
anführte.
| | Insgesamt
zeigte sich Coach Henry sichtlich zufrieden mit der Mannschaftsleistung
und sieht das Team gut vorbereitet für das Schlagerspiel gegen
die
Herrenberg Wanderers nächsten Sonntag. Die mussten eine
Niederlage
gegen die Gammertingen Royals einstecken und müssen gegen die
Elks
unbedingt gewinnen, um noch eine Chance zum Aufstieg zu haben. Die
Elche dagegen müssen aus fünf verbleibenden Spielen
noch zwei
gewinnen, um die Meisterschaft auf die Ostalb zu holen. Das Ziel jedoch
ist, jedes verbleibende Spiel zu gewinnen. (sc) | | |
| Elks
stechen Mosquitos aus | | Nach
zwei Dritteln der Saison sind die Virngrund Elks in der Verbandsliga
Baden-Württemberg noch immer ungeschlagen. Am Sonntag ging es
an die
französische Grenze nach Kehl zu den Mosquitos, die dann mit
17:0 von
den Elchen vom Platz gefegt wurden. |  | | (Foto:
rc) | Strahlendes
Verbandsliga Team:
Simon
Schwarzmaier, Jonas Buchholz, Nik Hallek, Alexander Wanzek, Jonathan
Conzelmann. (vorne vlnr) Bernd Schmidt, Tomas Rodriguez, Paul
Häußler,
Constantin Toth, Brent Henry. | | Ellwangen
- An diesem Tag machte die weite Anreise und das heiße Wetter
den
Ellwangern mehr Probleme als die Gastgeber selbst. Gleich zu Beginn
konnte dreimal gepunktet werden und auf der Gegenseite schafften es die
Kehler nicht, ihre „Base Runner“ nach Hause zu
bringen. Danach war für
die Mosquitos nichts mehr zu holen, zu dominant war die beste Defensive
der Liga.
Wieder machte sie keinen einzigen unnötigen Fehler, was an
sich
schon eine Seltenheit ist. Doch die Ellwanger erreichten diese Marke in
fünf der letzten sechs Spiele –
rekordverdächtig.
Besonders viel zu tun bekam Alexander Wanzek am dritten Base, der
alleine sechs Aus produzierte.
| | Die
Offensive in dem einseitigen Spiel wurde dieses Mal von den vorderen
und den hintersten Battern der Ellwanger Schlagreihenfolge getragen.
Der dritte Schlagmann Simon Schwarzmaier erreichte mit vier
erfolgreichen Hits ein Saisonhoch und Nikolas Hallek direkt danach kam
durch drei erfolgreiche Schläge sicher auf Base. Auch einen
Homerun gab es zu sehen, wieder durch Jonas Buchholz, der damit zum
dritten Mal in diesem Jahr den Ball über die
Outfieldbegrenzung
beförderte. Er bildet mit Spielertrainer Brent Henry, der drei
Hits hatte, das gefährlichste Duo der Liga, obwohl die beiden
die
letzten zwei Schlagmänner der Elks sind, was sehr
ungewöhnlich ist. Doch gerade darin liegt das Erfolgsrezept
der
Elche, denn wer gegen sie spielt, kann sich nie entspannen, weil die
Mannschaft so ausgeglichen ist. | | Als
nächstes stehen wieder weite Auswärtsfahrten an.
Zunächst geht es nach
Mannheim zum Tabellenschlusslicht und die Woche darauf zum Topspiel
gegen die Herrenberg Wanderers, die auf dem zweiten Platz der
Verbandsliga stehen. Sollten diese beiden Spiele gewonnen werden, dann
kann man am 29. August im Heimspiel gegen die Sindelfingen Squirrels
die Meisterschaft perfekt machen. (sc) |
|
| Dem
Titel immer näher | | Die
Virngrund Elks bleiben weiterhin das Maß aller Dinge in der
Verbands-
und der Bezirksliga. Die Herren II schickten die Heilbronn Pirates mit
17:2 nach Hause und stehen damit der ersten Mannschaft in nichts nach.
Die entschied das Match gegen die Nagold Mohawks mit 16:1 für
sich. |  | | (Foto:
rc) | | Einer
der wenigen Fauxpas in einem fast makellosem Spiel. Ein
unnötiges Out
an der dritten Base. Coach Brent Henry muss zuschauen. | | | Ellwangen
- Ganz im Stile eines Tabellenführers gingen die Elks die
Sache an,
standen sicher in der Defensive und machten schnell Punkte. Jedes
Inning schlugen sie harte Bälle in die Lücken der
Nagolder
Verteidigung, allen voran der erste Schlagmann, der „Lead-off
Hitter“
Paul Häußler: Durch jeden seiner vier Schlagversuche
konnte er sicher
auf Base kommen und krönte seine Leistung noch mit einem
Homerun, indem
er mit unbändigem Willen alle Bases umrundete, ohne dass die
Gegner ihn
„Aus“ werfen konnten.
| | Einfacher
machte es sich da Nikolas Hallek, der den Ball zum zweiten Mal in
dieser Saison einfach aus dem Spielfeld heraus schickte und somit
ebenfalls einen Homerun erzielte. Dies waren die zwei Ausrufezeichen
einer großartigen Offensivleistung der Elche, die so im
elften
Spiel zum zehnten Mal zehn oder mehr Punkte scorten. | Der
Aufstieg rückt immer näher, auch, weil der
hartnäckigste
Verfolger Gammertingen eine Niederlage einstecken musste. Jetzt fehlen
den Elks aus sieben verbleibenden Spielen nur noch drei Siege, um als
Aufsteiger in die Regionalliga festzustehen.
| | Als
Aufsteiger steht die zweite Mannschaft der Ellwanger schon fest. Ihnen
fehlen auch nur noch drei Siege – zur perfekten Saison. 15
Spiele
gibt es zu spielen, die ersten zwölf wurden gewonnen, so wie
am
Sonntag gegen die Piraten aus Heilbronn, die in nur zwei Stunden
abgefertigt wurden. In Ellwangen stehen die Zeichen gut für
eine
ganz besondere Saison. (sc) | | |
| Baseball-Drama
in Ulm | | Was
für ein Spiel: Herrliches Wetter, ein nagelneuer Baseballplatz
und
ein Sieg für die Elche in allerletzter Sekunde. Dank des
unglaublichen Auftritts von Jonas Buchholz bleiben die Ellwangen Elks
ungeschlagen Tabellen-Erster der Verbandsliga. |  | | (Foto:
rc) | | Mit
einem gigantischen Schlag befördert Jonas Buchholz den Ball
aus
dem neuen Ulmer Stadion und bringt die Elks mit einer knappen 9:8
Führung zum zehnten Sieg der Saison. | | | Ellwangen
- Es war das letzte Inning angebrochen, die Ulm Falcons
führten
auf ihrem tollen neuen Feld mit 8:7 und die Ellwanger kamen zum letzten
Mal an den Schlag. Doch schnell schien das Spiel entschieden, die
ersten zwei Schlagmänner der Elks gingen beide Aus und die
Gastgeber fühlten sich schon wie die Gewinner. Dann
stand
Alexander Wanzek an der Platte und lieferte sich ein tolles Duell mit
dem Ulmer Pitcher, der das gesamte Spiel über schon warf und
nicht
ausgewechselt wurde, was sich als Fehler herausstellen sollte.
| Er schlug
einen Hit und somit war es Jonas Buchholz, der die Chance zum Ausgleich
oder gar zur Führung hatte.
Und
so kam es, wie es sonst nur in Drehbüchern von Filmen
vorkommt:
Die Ulmer brauchten nur noch ein einziges Aus zur Sensation, doch den
zweiten Wurf des Pitchers beförderte Buchholz mit einem harten
Schlag soweit ins Outfield, dass der Ball weit über die
über
hundert Meter entfernte Spielfeldbegrenzung segelte. | | Das
war die Führung für die Ellwanger und so brauchten
sie selbst
nur noch drei Aus zum Sieg. Die Gegner waren
natürlich nach
der vergebenen Chance nicht sehr motiviert, dennoch erreichte der erste
Schlagmann das erste Base. Auch der nächste Batter traf den
Ball,
der aber von Jonas Buchholz gefangen wurde und zu einem
„Double
Play“, einem Spielzug, der zwei Aus zur Folge hat,
führte.
Das letzte Aus wurde schnell gemacht und entsprechend groß
war
der Jubel über diesen späten Erfolg. | | Zuvor
spielten die Elks etwas unglücklich, mal machten sie ein paar
Punkte, mal die Falcons. Doch wirklich absetzen konnte sich keiner. Das
Pitching der Elche war lange nicht so dominant wie die bisherige Saison
und so landeten die Gastgeber 15 Hits, konnten aber nur acht Runs
erzielen. Ähnlich lief es für die Gäste: Sie
hatten
viele gute Schläge, verpassten es aber, zu punkten. So mussten
sie
doch bis ins neunte Inning warten, bis Jonas Buchholz an das Schlagmal
trat. (sc) | | |
| Verbandsliga: Perfekte Bilanz zur Halbzeit
| | Die
Virngrund Elks konnten am neunten Spieltag auch nicht vom
Tabellenzweiten aus Gammertingen geschlagen werden. Am Ende stand ein
sehr deutlicher 12:3 – Sieg in den Statistikbögen
und die Elche haben
sich ein kleines Polster herausgearbeitet. |  | | (Foto:
rc) | | Dominik Leipold macht sich für den
Sieg schmutzig | Ellwangen
- Dabei begann das Spiel nicht gerade optimal, Pitcher Simon
Schwarzmaier traf mit seinem ersten Wurf gleich einen Schlagmann der
Royals, was einen Freilauf auf das erste Base bedeutete.
Es folgten drei Hits und folglich drei Punkte im ersten Inning
für
die Gäste, doch die Elks konterten sofort mit fünf
eigenen
Runs. Was danach folgte, war eine Demonstration der Ellwanger Defensive
und ein frustrierender Nachmittag ihrer Gegner. Egal, wohin der Ball
geschlagen wurde, die Defensive war zur Stelle, so wie Dominik Leipold,
der einen Ball durch einen großartigen Hechtsprung fangen
konnte,
was man „Diving Catch“ nennt.
| | Die
letzten acht Innings waren defensiv perfekt gespielt – keinen
einzigen Fehler leisteten sich die Elks. Doch auch offensiv waren sie
an diesem Tag stark. 13 Hits verteilten sie im Feld, fünf
Spieler
hatten zwei oder mehr gute Schläge und Gammertinger Fehler
wurden
durch aggressives Base Running sofort bestraft. | | Die
Virngrund Elks sind nun der Topfavorit auf den Titel in der
Verbandsliga. Die Tabellen-Zweiten und die Tabellen-Dritten wurden
jeweils mit einer Packung nach Hause geschickt und die meisten starken
Mannschaften konnten auswärts schon besiegt werden. So auch
die
Göppingen Green Sox, die nächste Woche in Ellwangen
gastieren
und sicherlich heiß sind, den Elchen ihre erste Niederlage
zuzufügen. (sc) | | |
|
| Rekordjagd
im Schatten
| | Während
die erste Mannschaft der Elks in der Verbandsliga überraschend
der
Tabellenführer ist, zieht das zweite Herrenteam in deren
Schatten
ganz souverän seine Kreise – und das schon seit
letzter
Saison. |  |
| (Foto: rc) |
|
| | Ellwangen
(sc) - Die Herren II der Virngrund Elks sind ein Team, das so
gut
wie nie in der gleichen Besetzung aufläuft, eine Altersspanne
von
16 bis knapp 50 Jahren hat, aber trotzdem immer gewinnt. Dieses Jahr
sind es schon acht Siege aus acht Spielen, das letzte Jahr musste man
in
14 Partien nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Zwar sind die Gegner
in der Bezirksliga nicht vergleichbar mit den Gegnern der Verbandsliga,
doch auch das Team ist ein ganz anderes. Nicht selten muss man auf
Junioren zurückgreifen oder gar auf Jugendspieler, die dort
dann
Spielpraxis bei den Großen sammeln dürfen.
Unterstützt
werden sie von einigen jungen Stammspielern der ersten Mannschaft und
Veteranen. Einer davon ist Starting Pitcher Andreas Hunke, dessen
Bälle von Jonathan Conzelmann gefangen werden, der
über 30
Jahre jünger ist. Zusammen mit seinem Bruder Maximilian
Conzelmann, der als Short Stop der Chef der Defensive ist, bilden diese
drei den harten Kern, um den das restliche Team aufgebaut ist. |
Der
17:2 Sieg am Sonntag
in Schwäbisch Hall war das dritte Spiel in Folge, das die
Elche II
mit zehn Punkten oder mehr für sich entscheiden konnten. Wie
die
Herren I haben sie noch die Chance, durch eine Saison ohne Punktverlust
einen Ligarekord zu schaffen – nur eben ganz unbemerkt.
| | |
|
| Angstgegner
geht in Ellwangen unter
| | Die
Virngrund Elks marschieren immer weiter, nicht einmal die ewigen
Liga-Rivalen und Angstgegner aus Herrenberg konnten die Elche stoppen.
In einem Spiel, das nach fünf Innings wegen Regen abgebrochen
werden musste, stand es am Ende 10:1 für die Gastgeber. |
 | | (Foto: aes) |
| Die
Ellwanger Bank schaut gespannt, wie Paul
Häußler hart
auf die Homebase slidet und einen weiteren Punkt erzielt. | Ellwangen
(sc) – Nach gut zwei Stunden Spielzeit begann der
große
Regen, der auf dem ohnehin schon durchnässten Hartplatz
große Pfützen hinterließ, so dass die
Schiedsrichter
das Spiel abbrechen mussten. Bis dato zeigten die Ellwanger, warum sie
die Tabellenführer der Verbandsliga sind. Die
gefürchtete
Offensive der Herrenberg Wanderers erzielte die ersten acht
Saisonspiele im Durchschnitt knapp über 15 Punkte, doch gegen
eine
sichere Ellwanger Defensive fanden sie kein Rezept.
Pitcher Simon Schwarzmaier erwischte einen "Sahnetag" und musste
über die ersten fünf Spielabschnitte nur zwei Hits
einstecken, teilte im Gegenzug aber acht Strike-Outs aus. Getroffene
Bälle wurden dann von der Defensive zu sicheren Aus
verwandelt,
allen voran Alexander Wanzek mit einer Blitzreaktion, die ein Double
verhinderte. |
So
kamen auch
die
Schlagmänner der Elks bei dem schwülen Wetter in
Fahrt. Die
ersten zwei Innings passierte außer einem langen Homerun von
Brent Henry nicht viel, doch im vierten und fünften Inning
punkteten sie jeweils vier Mal. Catcher Constantin Toth hatte zwei der
insgesamt neun Ellwanger Basehits. |
Die
Ellwangen Elks
haben nun ein Wochenende spielfrei, bevor es zum nächsten
Gipfeltreffen in Ellwangen kommt: Die Gammertingen Royals mussten zum
Saisonauftakt eine deutliche Niederlage gegen die Elks einstecken,
konnten danach aber acht Spiele in Folge gewinnen und stehen somit auf
dem zweiten Tabellenplatz. Wenn die Elks dieses Spiel gewinnen, haben
sie ein deutliches Polster auf ihre Verfolger und kommen dem Aufstieg
immer näher. |
| |
|
| | Elche
bereit fürs Spitzenspiel | | Mit
einem berauschenden 20:0 – Sieg gegen die Mannheim Tornados
haben die
Ellwangen Elks die Generalprobe für das Spitzenspiel gegen
Herrenberg
perfekt gemeistert. Das Spiel wurde in der Rekordzeit von nur 85
Minuten nach nur vier Innings beendet. |
 | | Tomas
Rodriguez
fliegt für den Tabellenführer TSV Ellwangen zu einem
von 20
Punkten gegen die Mannheim Tornados. (Foto:
rc) | | |
| Ellwangen
(sc) - Am Anfang sah das Ganze allerdings noch nicht so deutlich aus.
Nach drei Spielabschnitten war der Spielstand noch 5:0 und
überzeugend
war bis dahin vor allem die tolle Defensivleistung der Elche, punktiert
von einer schönen Wurfstafette von Maximilian Conzelmann
über Alexander
Wanzek zu Fänger Constantin Toth, die einen Punkt für
die Gäste aus der
Kurpfalz verhinderte. | | Das
vierte Inning sollte dann allerdings den bisherigen Spielverlauf
komplett auf dem Kopf stellen: Nach einem Walk zum Beginn fingen die
Ellwangen Schlagmänner an, die langsamen Bälle des
Tornado-Werfers in alle Ecken des Hartplatzes zu befördern.
Nach 9 Punkten in Folge wechselten die Mannheimer ihren Werfer, doch
das änderte auch nicht viel. Nach sechs weiteren Punkten war
das Spiel entschieden – die sogenannte „Mercy
Rule“ besagt, dass nach drei Innings nicht weitergespielt
wird, wenn der Vorsprung zwanzig Runs oder mehr beträgt. Bei
den Elchen gelangen sechs von neun Spielern zwei Hits oder mehr. Somit
ist auch die Offensive bereit für das Duell gegen den
Tabellendritten Herrenberg am Samstag, die den Elchen endlich ihre
erste Niederlage zufügen wollen. |
| Auch
die Herrren II konnten ihre Siegesserie auf sieben Siege aus sieben
Spielen ausbauen. Die Dornstadt Falcons konnten mit 14:4 geschlagen
werden. | | |
|
| | Elks
souverän an der Spitze | | Durch
ein deutliches 15:0 gegen die Kehl Mosquitos stehen die Virngrund Elks
weiterhin ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz der Verbandsliga
Baden-Württemberg. Ebenso konnte die zweite Mannschaft mit
einem
deutlichen Sieg gegen Bad Mergentheim ihre Bilanz auf sechs Siege aus
sechs Spielen ausbauen. |  |
| (Foto:
rc) | Ellwangen
(sc) - Die Gäste aus Kehl hatten eine weite Anreise hinter
sich, nur um
dann von den Ellwangern in rekordverdächtigen 100 Minuten vom
Platz gefegt zu werden. Die Elche zeigten sich bei perfekten
äusseren Bedingungen gut vorbereitet und kassierten dank einer
tollen Defensive nicht einen einzigen Punkt. In der Offensive setzten
sie wie üblich in dieser Saison früh ein Zeichen und
punkteten drei Mal. |
| Der erste Schlagmann Paul
Häußler überschlug mit seinem ersten
Treffer
gleich das gegnerische Outfield und der Ball sprang nur wenige Meter
von der Homerun-Begrenzung entfernt ins Aus. Für
Häußler war dies der
Auftakt zur besten Schlagleistung der Saison: Bei vier Versuchen
erzielte er unglaubliche vier Doubles, was in der Verbandsliga noch
keinem Spieler der Elks gelungen ist. Doch auch von den anderen
Schlagmännern kam Unterstützung und Homeruns von
Nikolas Hallek und
Brent Henry sind ein Beweis für die Power der Offensive in
diesem Jahr.
Nach nur fünf Spielabschnitten wurde die Partie dann wegen der
15
Punkte Vorsprung abgebrochen. |
Währenddessen
sind auch die Herren 2 noch ohne Niederlage in der Bezirksliga an der
Spitze. Sie besiegten die Warriors aus Bad Mergentheim mit 12:2.
| | |
| | | Mit viel
Kampfgeist zum Rekord | | Alles,
was ein spannendes Baseballspiel ausmacht, gab es am Sonntag
beim Verbandsliga-Duell der Virngrund Elks in Sindelfingen zu sehen.
Nach über vier Stunden Spielzeit, die an Spannung kaum zu
übertreffen
waren, gewannen die Elche schließlich nach zwei
zusätzlichen
Spielabschnitten mit 14:13. |  |
| (Foto:
rc) | Ellwangen
(sc) - Ein
solches Spiel hatte man diese Saison noch nicht erlebt. Am Anfang
wurden die Gäste von der Ostalb ihrer Favoritenrolle gerecht
und
punkteten sieben Mal gegen den ersten Werfer der Sindelfingen
Squirrels, der daraufhin sofort ersetzt wurde.
Doch anstatt diese
Führung zu verwalten, sorgten eine völlig
verunsicherte Verteidigung
durch viele Fehler dafür, dass die Gastgeber schnell
zurück ins Spiel
fanden. | | Auch
das
Pitching zeigte sich nicht wie sonst in dieser Saison
souverän,
weshalb man Anfang des siebten Innings mit vier Runs im
Rückstand
lag. Der Motor in der Offensive wollte einfach nicht laufen,
unglaubliche 21 Strike Outs kassierten die Elks im Spiel. Doch mit dem
Kampfgeist, der eines Tabellenführers würdig ist,
kamen die
Ellwanger zum Anschluss und ein Inning später führten
Fehler
der überraschten Gastgeber zum Ausgleich. |
| Im
letzten
Spielabschnitt der regulären Spielzeit hatten die Squirrels
nun
die Chance, den Sieg zu besiegeln, aber die Ellwanger Defensive um
Werfer Simon Schwarzmaier, der zu Beginn der Partie völlig
neben
sich stand und früh vom Wurfhügel genommen werden
musste, ehe
er zum Ende wieder von Coach Brent Henry dorthin zurück
beordert
wurde, hatte etwas dagegen. Zwar schafften es die Sindelfinger, gegen
den Linkshänder regelmäßig auf Base zu
kommen,
allerdings nie weiter als bis zum dritten. So gelang den frustrierten
Hausherren in den letzten fünf Innings kein einziger Punkt,
wogegen die Elks durch Constantin Toth im elften nach
unzähligen
vergebenen Chancen endlich den Sieg bringenden Run erzielen konnten. |
| Nach
nun fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen, was den
Elks in ihrer fast
20-jährigen Geschichte noch nie gelungen ist, darf man sich in
Ellwangen nun auf weitere spannende Spiele freuen. |
| |
| | | Elks
werden immer besser |
| Ellwangen
(sc) - Die Elks sind weiterhin nicht aufzuhalten. Obwohl ein sehr
hartes verlängertes Wochenende auf dem Spielplan stand,
konnten alle Spiele gewonnen werden. Die zweite Mannschaft gewann an
Christi Himmelfahrt in Ulm mit 17:14 und am Samstag in Heilbronn mit
10:9, und das jeweils in absoluten Notbesetzungen. In der Verbandsliga
wartete mit Nagold der beste Aufsteiger der laufenden Saison auf die
Ellwanger, doch am Ende wurde das Spiel bereits nach sieben
Spielabschnitten wegen der Zehn-Punkte-Regel zu Gunsten der Elks
abgebrochen. |
 | | (Foto:
rc) | | Als
am Ende 19:5 auf der Anzeigetafel
stand, dann lag das vor allem an einem für die Gastgeber
brutalen siebten Inning. Alexander Wanzek konnte auf den
eingewechselten Pitcher gleich durch ein Double auf Base kommen und es
folgten ein Walk, drei Basehits und ein Homerun von Simon Schwarzmaier,
was zu einem erneuten Pitcherwechsel führte. Doch auch das
half nichts, erst nach neun Schlagmännern gelang den Mohawks
das erste Aus. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel schon längst
entschieden, zehn Punkte in einem Inning hatte Nagold eingeschenkt
bekommen und hätte im Gegenzug 14 Runs gegen die beste
Verteidigung der Liga einholen müssen. |
| | | Dabei
waren die
Elks nicht optimal ins Spiel gestartet. Im dritten Inning zeigte
Starting Pitcher Simon Schwarzmaier Schwächen auf dem Mound
und nach sieben Battern und keinem Aus musste Spielertrainer Brent
Henry als Stopper agieren, was ihm auch gelang. Er warf ohne Probleme
das Inning zu Ende, doch die Elks waren zum ersten Mal in dieser Saison
in Rückstand. Doch im fünften Inning konnte man durch
sechs wichtige Punkte die Führung zurückgewinnen,
wobei ein Homerun Henrys, der gut 30 Meter hinter der
Spielfeldbegrenzung aufschlug, das Highlight war. |
| | | Insgesamt
standen
bei Nagold unglaubliche elf unnötige Fehler in den
Statistiken, wobei viele allerdings eher hart geschlagene Basehits der
Elks waren. Zusätzlich gelangen trotzdem zwölf Hits,
wobei Tomas Rodriguez Ellwangen mit dreien anführte. Durch die
Niederlage Herrenbergs in Göppingen stehen die Elks nun
alleine auf dem ersten Tabellenplatz der Verbandsliga. Auch die
Bezirksligamannschaft ist noch ungeschlagen und führt
ebenfalls mit vier Siegen in vier Spielen die Liga an. |
| |
| 09./ 10.
Mai | | Ellwangen
gewinnt Spitzenspiel |
| Ellwangen
(sc) - Auch die Bretten Kangaroos konnten den Aufwärtstrend
der
Virngrund Elks nicht stoppen. Zwar präsentierte sich die
Offensive der
Elche nicht so stark wie in den ersten zwei Spielen, doch am Ende
reichte es dank der großartigen Verteidigungsarbeit zu einem
verdienten
10:5 Heimsieg. |  |
| (Foto:
rc) | Zum
Heimauftakt wollten die Elks gleich zu Beginn ein Zeichen setzen, was
ihnen auch gelang. Werfer Simon Schwarzmaier schickte die ersten zwei
Schlagmänner der Brettener per Strike Out zurück auf
die Bank, weitere
acht sollten im weiteren Verlauf folgen. In der Offensive punkteten die
Gastgeber gleich dreifach und sollten diese Führung das
restliche Spiel
nicht mehr aus der Hand geben. |
| |
| Bei
zwei Aus
war es Bernd Schmidt, der durch einen starken Schlag durch die Mitte
zwei Baserunner nach Hause brachte. Offensiv lief bei den Elks bis kurz
vor Ende dann nicht mehr viel zusammen, allerdings wurden Fehler der
Gäste gnadenlos ausgenutzt, was zu einem kleinen Polster
führte. Im sechsten Inning kamen die Kangaroos dann noch
einmal
auf zwei Punkte heran, doch Dominik Leipold begrub kurz vor Schluss
deren Hoffnung auf einen Sieg durch einen weiten Schlag ins Rechtsfeld,
der weitere zwei Punkte bedeutete. |
| |
| Zusammen
mit
Herrenberg steht Ellwangen nun auf dem ersten Platz der Verbandsliga.
Die Herrenberger konnten die Mohawks aus Nagold knapp besiegen, zu
denen
die Elks in zwei Wochen reisen werden, um ihre Serie auf vier Siege
auszubauen. Zuvor gilt es aber jedoch die Bundesligisten aus Heidenheim
im Pokalwettbewerb zu besiegen. Das Spiel findet am 21. Mai um 15 Uhr
auf dem Hartplatz statt. | | |
| Elks
im Rausch | | Ellwangen
(sc) - Die Herrenteams der Virngrund Elks bleiben auch in der zweiten
Saisonwoche ungeschlagen. Während die Bezirksliga-Neun bei der
offiziellen Heimeröffnung erwartungsgemäß
die Dornstadt Falcons mit
einer Packung nach Hause schickte, überraschte die erste
Mannschaft
erst im Pokal gegen Sindelfingen und dann beim Regionalligaabsteiger
aus Göppingen, wo sie durch ein 12:5 den zweiten
Auswärtssieg in Serie
klauen konnten. |  |
| (Foto:
rc) | |
Besser
hätte
es in der Verbandsliga nicht laufen können: Nachdem es schon
in
Gammertingen einen Start-Ziel-Sieg zu bestaunen gab, wurden auch die
favorisierten Green Sox am Sonntag nach Belieben dominiert. Acht Runs
der Ellwanger nach zwei Innings stand ein einziger der
Göppinger
gegenüber, was einen frühen Wechsel des Heim-Werfers
zur
Folge hatte. Zwar warf er für Verbandsliganiveau schnelle
Bälle, doch diese segelten groß wie Melonen in die
Strike-Zone und wurden von den Elks in alle Lücken des
Göppinger Stadions befördert. So ging es die
restlichen
sieben Spielabschnitte darum, diese große Führung zu
verwalten und noch ein paar Punkte hinzuzufügen. Die von Coach
Brent Henry geführte Truppe zeigte sich defensiv wie offensiv
hoch
konzentriert und auch das Pitching war dem der Göppinger hoch
überlegen. So stand am Ende auch die Teamleistung im
Vordergrund
und jeder spielte seine Rolle im gut harmonierenden Ensemble
glänzend, ohne besonders herauszuragen.
| | | | Schon
die zwei Tage zuvor gab es in Ellwangen erfolgreichen Sport zu sehen.
Den Anfang eines langen Wochenendes machte am 1. Mai die Pokaltruppe
gegen Ligakonkurrent Sindelfingen, der souverän mit 8:4
geschlagen wurde. Um die nächste Runde im Pokalwettbewerb zu
überleben, muss man allerdings die Bundesligisten aus
Heidenheim schlagen. Am Samstag folgte dann die Bezirksligamannschaft
mit einem deutlichen 24:14 - Heimsieg gegen Dornstadt. Kommenden
Samstag um 16 Uhr ist es dann endlich so weit, das erste Heimspiel der
Verbandsliga steht an. Dabei kommt es auf dem Hartplatz zu einem echten
Knüller: Die Elche treffen auf die Bretten Kangaroos, die
ebenfalls ungeschlagen sind. Doch sollten sich Ellwangen in der Form
der letzten zwei Wochen präsentieren, werden die Brettener mit
ihrer ersten Niederlage nach Hause hüpfen. |
| |
| |
| Vier
Spiele, vier Siege | | Ellwangen
(sc) - Einen Traumstart in die Baseballsaison 2009 gab es für
die
Virngrund Elks. Zum Auftakt gab es für die Jugend-, Junioren-
und
Herrenmannschaften jeweils schwierige Auswärtsaufgaben zu
bewältigen. Beeindruckend war vor allem der deutliche Sieg der
ersten Mannschaft in Gammertingen. |
| |
|  | | (Foto:
rc) |
16:7
stand es am Ende zu Gunsten der Gäste aus Ellwangen. Es war
seit
langem der erste Sieg in einer Auftaktpartie, und dieser war noch nicht
einmal knapp. Das ganze Team war hungrig und agierte sowohl in der
Offensive als auch in der Defensive konzentriert. Den Punkteregen
eröffnete Jonas Buchholz mit einem weiten Homerun, der zwei
Punkte
einbrachte. Danach
dominierten die Elche das gesamte Spiel,
Spielertrainer Brent Henry zeigte durch einen weiteren Homerun, zu was
er fähig ist, und Nikolas Hallek gelang ein Triple. Durch
großartige Spielzüge in der Verteidigung und einem
gut
aufgelegten Pitcher-Catcher-Duo Simon Schwarzmaier und Constantin Toth
wurde auch das gefürchtete schnelle Spiel der Gastgeber
unterbunden und in den letzten Innings ging es nur noch darum, wie hoch
der Sieg ausfallen würde. | | Auch
die anderen Mannschaften sind perfekt in die Saison gestartet.
Souverän zeigte sich das neue Juniorenteam, das die Aichelberg
Indians mit 23:8 in die Schranken wies. Knapper war es da schon
für die Jugend in Göppingen und für die
zweite
Herrenmannschaft in Bad Mergentheim. Beide mussten in die
Verlängerung gehen, konnten aber jeweils das Feld als Sieger
verlassen. | | |
| | Finale
kurioso beim
letzten Heimspiel | 
| | |
| Ellwangen
(sc) – So hatten sich die Neuenburg Atomics ihr vorletztes
Spiel des
Jahres nicht vorgestellt: Nach langer Fahrt ins weit entfernte
Ellwangen war man mit einem 18-köpfigen Team angereist, um mit
zwei
Siegen in den letzten zwei Saisonspielen gegen die Elks den
Klassenerhalt zu sichern. Nur hatten sie da die Rechnung ohne den
Gastgeber gemacht.
| | |
| Das
Spiel hätte eigentlich schon zu Beginn des Jahres stattfinden
sollen,
doch wegen einer „Autopanne“ seitens der
Neuenburger musste das Spiel
auf den 26. September verlegt werden. Dann wäre da noch das
zweite
Spiel in Neuenburg gewesen, das die Atomics ebenso absagen mussten,
wegen Regen. Um auch dieses nachzuholen, bot man an, doch beide Spiele
an einem Tag in Ellwangen zu absolvieren und somit 600 Kilometer Fahrt
zu sparen. Neuenburg jedoch bestand auf sein Heimspiel –
wegen den
Einnahmen vom Catering. |
| |
So
machten sich die Gäste in Ellwangen schon unbeliebt, ohne auch
nur
eine Partie bestritten zu haben. Am Samstag dann – als man
sich
endlich freute, bei tollem Spätsommerwetter noch die Keulen
schwingen zu dürfen – kam plötzlich ein
Anruf, dass die
Neuenburger im Stau steckten. Knapp zwanzig Minuten nach dem
eigentlichen Spielbeginn tauchten sie dann doch noch auf, aber da war
es zu spät. Das Reglement besagt, dass man spätestens
15
Minuten nach dem angesetzten Spielbeginn spielbereit sein muss, wovon
die Neuenburger ja noch weit entfernt waren. Die Ellwanger hatten die Nase voll von
den Atomics und teamintern
beschloss man, das Match auch ohne Spielgeschehen zu werten. Da
brachten auch die Proteste der Gäste nichts, 9:0 wurde das
Spiel
gewonnen und Neuenburg war offiziell abgestiegen. Natürlich
waren
sie sauer, schließlich waren unter den 18 Spielern auch
einige
aus der Neuenburger Bundesligamannschaft dabei, was deutlich
signalisierte, dass man gewinnen wollte. Pech gehabt - und das hatten
sie sich auch selbst zuzuschreiben. Falls sie noch einmal aufsteigen sollten,
wissen die Atome jetzt, dass
man auch in der vermeintlich so schlechten Verbandsliga jedes Spiel
ernst nehmen sollte und weniger überheblich agieren sollte.
Vielleicht war es nicht besonders entgegen kommend von den Elks, so zu
gewinnen, aber letztendlich haben es die Neuenburger einfach provoziert
und es sich mit Ellwangen verscherzt. |
| |
| Gespielt
wurde dann
übrigens auch noch, und das nicht schlecht. Nach einer
durchwachsenen Saison mit Höhen und Tiefen feierten die Elks
einen
versöhnlichen Abschluss auf dem Hartplatz. Dabei waren vor
allem
die Defensive und das Pitching ausschlaggebend für den
souveränen 9:4 Erfolg. Lediglich im dritten Inning kam man
kurz
ins Wanken, als nach einem Error und drei aufeinanderfolgenden Hits
drei Punkte kassiert wurden. Doch
ab dem vierten Inning setzten sich die Elks langsam ab, wobei ein
„In the Park – Homerun“ von Jonas
Buchholz das
Highlight war. Ansonsten war es ein gut anzusehender Wettkampf gegen
beleidigte Gäste, die sich nach diesem nicht ganz so
freundschaftlichen Freundschaftsspiel auch gleich schnell auf
den
Heimweg machten, ohne abzuklatschen. Nächste Woche geht es
dann
noch nach Neuenburg zum letzten Saisonspiel. Egal wie dieses ausgeht,
fest steht, dass Ellwanger den fünften Platz sicher haben und
Neuenburg abgestiegen ist. (Foto: aes) |
| |
| Getrübte
Freude über ersten Platz |
 | | |
| Der
einzige Lichtblick an einem
rabenschwarzen Tag: Constantin Toth wird von seinen Mitspielern nach
seinem Homerun an der Home Plate empfangen. (Foto: rc)
| | |
Ellwangen
(sc)
–
Richtig freuen konnten sich die Ellwangen Elks neulich nicht:
Zwar beendete man mit einem deutlichen 11:1 – Sieg gegen die
Aalen
Strikers die Bezirksligasaison mit einer großartigen Bilanz
von 13
Siegen aus 14 Spielen, doch verlor die Verbandsligamannschaft am
Folgetag in Herrenberg klar mit 6:20.
| | | | In
diesem
Aufeinandertreffen gegen den
Tabellen-Zweiten wurde die Niederlage schon im ersten Spielabschnitt
eingeleitet. Ungewohnte Fehler der sonst sichersten Verteidigung der
Liga ermöglichten den Gastgebern den Elks gleich sechs Runs
einzuschenken. Neun Errors standen am Ende des Spiels in den
Scoresheets – und dabei hatte es die Scorerin noch sehr gut
gemeint mit den Gästen. Fast alle Elche standen an diesem
wettertechnisch herrlichem Sonntag völlig neben sich, denn
anders ist die desolate Verteidigung – sonst das
Prunkstück des Ellwanger Spiels - nicht zu
erklären. Am Schlag lief es dabei eigentlich nicht schlecht,
jedoch konnten die Base Runner nur selten nach Hause geschlagen werden.
| | |
Lediglich
das sechste Inning
verlief nach Plan, mit einem weiten Homerun von Constantin Toth als ein
Highlight, das kurz wieder Hoffnung gab. Die Herrenberger, die wieder
den Aufstieg in die Regionalliga verpassten, reagierten darauf eiskalt:
Zehn Punkte im direkten Gegenzug und die Partie war gelaufen. Aus der
Sicht der Elche solle man diesen Tag einfach aus dem
Gedächtnis streichen und sich gut auf die beiden verbleibenden
Spiele gegen Neuenburg vorbereiten. Dass es der Baseballgott nicht gut
mit Ellwangen meinte an diesem Tag, weiß auch Paul
Häußler: Ein langer und hoher Foulball
wählte als Landeplatz das Dach des fast neuen Familienautos
aus, was die Versicherung der Wanderers einiges kosten könnte.
| | |
Ganz
anders verlief
das Jahr in der
Bezirksliga. Gegen die Aalen Strikers, die vor Wochen den damals
unterbesetzten Ellwangern ihre einzige Niederlage einbrachten,
verabschiedete man sich mit einem deutlichen Ausrufezeichen. Der
Tabellendritte hatte nicht den Hauch einer Chance gegen das junge Team
der Elche, die es gegen Ende noch etwas ruhiger angehen
ließen und auf eine souveräne Saison, in der man
aber leider zumeist unterfordert war, zurückblicken
können. |
| |

| | Bezirksliga
ELKS 2 gegen die Aalen Strikers am 6. September (Foto:
aes) | | |
| Bezirksliga-Team
verteidigt Platz 1 | | |
 | | |
| Könige
ohne Trohn - Die erfolgreichen ELKS 2.
(Foto: rc) | | Zum
Auswärts-Spiel am Sonntag traten die Elche beim
Tabellen-Zweiten, den
Freiberg Brewers an und konnten ihren ersten Tabellen-Platz in der
Bezirksliga 3 erfolgreich verteidigen. Sie gewannen das Match mit 3:17
Runs für den TSV Ellwangen. Schade nur, dass dieses tolle Team
nicht in
die Landesliga aufsteigen kann. Bedingt
durch den freiwilligen Abstieg in die niedrigste Liga vor Saison-Beginn
bleibt dem Bezirksliga-Team dieses Jahr der Aufstieg verwehrt.
| | |
| Elks
zeigten sich
einmal mehr nervenstark | Beim letzten
Heimspiel der Elks gegen die Gammertingen Royals wurde
einmal mehr der Beweis geliefert, dass in der starken Verbandsliga
jeder jeden schlagen kann. Allerdings mussten die Ellwanger beim 7:6
ihr bestes Baseball mit auf den Hartplatz bringen, was sie auch auf
imposante Art und Weise taten. |
| |
 | | Im
10.
Inning gelang der ersten Mannschaft der Sieg über die
Gammertingen Royals. Das Bezirksliga-Team gewann
souverän gegen die Reutlingen Woodpeckers mit 20:1
Punkten. (Foto: aes) | | |
| Dabei
fing das Spiel am Samstag nicht allzu schön an. Schon im
zweiten
Inning führten fünf Hits und zwei Walks seitens der
„königlichen“ Gäste zu vier
Punkten. Doch in den
folgenden Innings konnte Starting Pitcher Simon Schwarzmaier die Zone
finden und es ging nicht mehr allzu viel Gefahr von den gegnerischen
Schlagmännern aus. Anfang des sechsten Innings wurden die Elks
aber geschockt, als Schwarzmaier bei einem Pitch ausrutschte und eine
Oberschenkelverletzung davontrug. Zwar
konnte er das Match am ersten Base fortsetzen, doch war die Belastung
beim Pitchen zu groß. So ruhten die Hoffnungen nun auf den
Schultern von Alexander Wanzek, da der nominelle zweite Pitcher Jonas
Vaas nicht anwesend war. Allen Befürchtungen zum Trotz fand
der
Mögglinger Murmelwerfer nach kurzem Anlaufproblem zu seinen
Würfen und gab seinen Hintermannen die Chance, ihre
Defensivstärke auszuspielen. Besonders Short Stop Jonas
Buchholz
harmonierte prima mit seinen First Basemen und lieferte einige
erstaunliche „Plays“. |
| |
| Der
schlaksige Rechtshänder war es dann auch, der im neunten
Inning
bei voll besetzten Bases die Chance hatte, den Sieg einzufahren,
nachdem sich die Elks langsam aber stetig gepunktet und ausgeglichen
hatten, und damit einen Fehler von Schwarzmaier, der im selben
Spielabschnitt zum Ausgleich der Gammertinger geführt hatte,
auszubügeln. Allerdings hatte der Werfer der Royals etwas
dagegen
und schickte Buchholz per Strike Out zurück auf die
Bank. Das
wiederum ermöglichte den besten Ellwanger Catch der Saison:
Bei
zwei Aus im ersten Extra-Inning schlug ein Gammertinger scheinbar einen
astreinen Basehit ins Linksfeld, doch Outfielder Constantin Toth fasste
sich ein Herz und fing durch einen großartigen Hechtsprung
den
Ball noch aus der Luft – das dritte Aus. |
| |
| Entsprechend
war positive Energie nun auf Seiten der Elche und schon der
nächste Batter, Alexander Wanzek, wusste diese auf seinen
Schlag
zu übertragen. Sein Double brachte ihn zunächst auf
das
zweite Base und ein „Wild Pitch“ gleich danach auf
das
dritte. Bei null Aus hatte nun Nikolas Hallek die wunderbare Aufgabe,
seiner guten Partie eine Krone aufzusetzen, was er auch mit einem Hit
ins Right Field tat. Wanzek überquerte die Platte das
entscheidende siebte Mal und so gewannen die Elks zum zweiten Mal in
dieser Saison nach einem hochspannenden Wettkampf in der
Verlängerung. Mit
sechs Siegen und sieben Niederlagen stiehlt sich Ellwangen nun immer
weiter von den Abstiegsplätzen weg und etabliert sich auf dem
fünften Tabellenplatz. Für Gammertingen war diese
Niederlage
übrigens die erste nach starken acht Siegen in Folge, was klar
für die Qualität der Elche spricht. (sc) |
| |
| Endlich
ein
Auswärtssieg für die Elche |
Die
Elks haben im siebten Anlauf endlich ihren ersten Auswärtssieg
einfahren können. In einem ansehnlichen Spiel bei schwierigen
Platzverhältnissen bezwangen sie die "Oliver- Bernd-Braves"
nach
umkämpften neun Innings mit 7:3. |
| | | Foto:
rc |
| |
| Schwetzingen
TV Regional: VIDEO zu
diesem Spiel (externer
Link): HIER |
| |
| Dabei
erwies sich der Schwetzinger Pitcher einmal mehr als Strike Out
–
Maschine, der wenig Unterstützung von seiner Verteidigung oder
Offensive bekam. So dirigierte er die Ellwanger Schlagmänner
13 mal per
Strike Out direkt zurück zur Bank. Wie erwartet kam es so zu
einem
„low-scoring Game“, das von den Pitchern der
jeweiligen Mannschaften
dominiert wurde. | | | | Der Ellwanger Werfer
Simon
Schwarzmaier durfte sich aber wieder einmal über eine
konzentrierte Verteidigung freuen, die ihm die die ganze Saison schon
die Möglichkeit gibt die Bälle einfach in die Zone zu
schmeißen und nicht auf Strike Outs zu spekulieren. So
überließ er nach sieben Spielabschnitten Jonas
„Chipper“ Vaas den kleinen Dreckhügel
inmitten des
Schwetzinger Infields, das eher einem verkommenem Dorf-Bolzplatz
gleicht als einem Baseballfeld, der dann das Ergebnis sicher durch die
letzten beiden Innings steuerte. |
| |
Oftmals hatten die
„Mutigen“ mit missglückten
Schlägen diesen
Heimvorteil auf ihrer Seite und hielten sich somit im Rennen. Doch auch
die Elche agierten mit Köpfchen und zumeist kamen sie durch
harte
Schläge, die die Gegner zu insgesamt sechs Fehlern zwangen,
auf
Base. Besonders erfreulich waren dabei die zwei Hits – einer
davon ein langes Double – von Catcher Daniel Höll
und die
kräftigen Schwünge von Nikolas Hallek, der als einer
von drei
Elks immer den Ball ins Feld brachte und somit nach den schwachen
Leistungen der letzten Partien wieder einer der
Leistungsträger
war. | | |
| In der Tabelle sieht
es nun wieder
etwas versöhnlicher aus für die Ellwanger. Sie stehen
mit
fünf Siegen und sieben Niederlagen im Niemandsland auf dem
fünften Platz und haben sich ein kleines Polster nach unten
hin
gesichert. (sc) | | |
| Ein
Geschenk, das
man sich verdient hatte | Baseball
ist ein Sport, in dem es vor allem um Routinen geht. Doch deshalb ist
es umso schöner, wenn etwas geschieht, was man noch nicht
gesehen hat.
So passiert am Samstag im Spiel gegen die Sindelfingen Squirrels, die
wegen eines Spielerverweises die Partie nicht mit neun Männern
zu Ende
bringen konnten und deshalb mit 5:11 verloren.
| |  | | | Elks
gewinnen nach einer 11:5 - Führung im 5. Inning. Sindelfingen
schlug
sich mit einer Ejection selbst und hatte dadurch zu wenig Spieler auf
dem Feld. (Foto: rc) | | |
| Immerhin stand bis
ins fünfte
Inning der Sport im Vordergrund und die Elks lieferten einen tollen
Kampf ab. Auch beim letzten Mannschaftsteil schien angekommen zu sein,
dass man im Abstiegsstrudel steckt und entsprechend fiel die Reaktion
des Elche aus. Von Beginn an ging die Defensive, die auf einigen
Positionen umgestellt wurde, konzentriert zu Werke und machte einen
sehr sicheren Eindruck. Als man dann selbst zum Schlagen an die Home
Plate trat, wurden die Eichhörnchen zu vielen Fehlern
gezwungen
und so entsprangen einige kuriose Punkte, die man dankend annahm.
| | |
| Im
vierten Spielabschnitt, einem
sogenannten „Big Inning“, zeigte endlich auch
einmal die
Ellwanger Offensive, was sie drauf hat, und man machte starke acht
Runs. Und während einige Sindelfinger mit dem Umpire haderten,
behielten die Elks auch bei zweifelhaften Entscheidungen einen
kühlen Kopf, was letztendlich sogar den Sieg bedeutete. Denn
als
im fünften Inning ein Sindelfinger durch einen deutlichen
Strike
„Aus“ gecallt wurde, rastete er aus und warf den
Schläger fort. Grund genug für den Schiedsrichter ihn
vom
Platz zu stellen. Eigentlich stellt das kein Problem dar, doch der
einzige Auswechselspieler war dem Spielgeschehen schon ein Inning zuvor
beigetreten und somit hatten die Squirrels nur noch acht Feldspieler,
was zu wenig ist. Das Match wurde folglich abgebrochen; beim Stand von
11:5 für die bis dato dominierende Mannschaft – die
Virngrund Elks. (sc) | |
Dieser
Spieltag der Elks wurde freundlich
unterstützt von: |
| |
| | | Ernüchterung
und Hoffnung |
Die
Art und Weise, wie man gegen den Tabellenführer aus Herrenberg
mit 3:11
unterlag, war zwar ernüchternd, doch gibt es auch Hoffnung.
Denn
unschlagbar sind auch die Wanderers nicht.
| |  | | | Hasta
la vista! - Die Elks beim kostenlosen Herrenberger Spanisch-Seminar.
Thema des Nachmittags: "Wie prügle ich mein Team an die
Tabellen-Spitze?"
(Foto: aes) | | | Schon
letztes Jahr war die Aussage von Coach Kai Leiter klar: „Wenn
wir
mindestens zwölf Punkte machen, gewinnen wir jedes
Spiel.“ Die
nüchterne Bilanz dieser Saison: Zehn Spiele, ein Spiel mit
mehr als
zwölf erzielten Runs. Und nun schon das zweite in Folge mit
nur drei
Punkten. Das ist definitiv zu wenig. |
| Natürlich
kann man die enorme
Ausgeglichenheit der Ellwanger Line-Up als Plus interpretieren, doch
zeigen Spiele wie das gegen Herrenberg, was für einen
großen
Unterschied ein Duhamel Gonzales oder ein Manuel Thurow am Schlag
machen können. Ellwangen fehlen solche
„Slugger“ und
man muss sich wieder auf alte Stärken besinnen: Geduld am
Schlag,
Fehler erzwingen und mit Köpfchen spielen. Das dazu
benötigte
Selbstvertrauen sollte man dabei aus der Defensive holen. Zusammen mit
dem konstanten Pitching stellt sie jede Offensive vor große
Probleme und hält auch eine Punktemaschinerie wie die
Wanderers,
die schon dem Tabellenzweiten Sindelfingen 29
Plattenüberquerungen
eingeschenkt haben, bei elf Runs. |
| Fakt
ist dennoch,
dass Statistiken ab jetzt nicht
mehr zählen. Man kann noch so viele Tabellen anschauen und
analysieren – was zählt, sind Siege. Man ist im
Abstiegskampf, da hilft auch kein zweiter Platz vom Vorjahr. Gefragt
sind jetzt Siegeswille und unermüdlicher Einsatz, denn keiner
will
dieses Jahr von einer toll besetzten Verbandsliga in eine Landesliga,
in die auch die zweite Elks-Mannschaft aufsteigen würde,
strafversetzt werden. (sc) |
|
| | | Dieser
Spieltag der Elks wurde freundlich unterstützt von:
| | | |
 |
Kiesel
& Partner GbR Schubartstraße
13 / 73430 Aalen Telefon
07361/92510 Telefax
07361/925199
|
| Gutes
Spiel mit
schlechtem Ende | Gammertingen
(sc): Tollen Sport gab es am Sonntag in Gammertingen zu sehen,
allerdings war der Gastgeber letztendlich besser als die Virngrund
Elks. Die 3:9 – Niederlage war somit die sechste der Saison.
Der
Regionalliga-Absteiger aus Gammertingen wusste einfach den Heimvorteil
zu nutzen. |
|  | | | Simon
am Schlag für die Elks. (Foto: rc) |
| | Denn
der Platz, auf
dem die
„Royals“ ihre Heimspiele austragen, ist mehr als
gewöhnungsbedürftig, hat einige Tücken und
die Gastgeber
wussten wie dieser zu spielen ist. So liegt das Rightfield einige
Höhenmeter tiefer als das dritte Base und der Rasen wird auch
selten gemäht. Doch die Gammertinger nutzten diesen Vorteil
gnadenlos aus und zeigten, wie man den Tiefschutz reinhält.
| | | Doch auch die Elks
standen recht
solide in der Verteidigung. Pitcher Simon Schwarzmaier warf den Ball in
die Strike-Zone und die Königlichen schlugen den dann
schön
brav ins Outfield. So hatten Dominik Leipold, Paul
Häußler
und Rainer Schiele einiges zu fangen da draußen und der Paule
versuchte es sogar mit zwei „Diving Catches“, die
beide
aber ganz unglücklich wieder aus dem Handschuh sprangen, als
sie
schon quasi drinnen waren. |
| | Nein, an der
Verteidigung lag es
nicht, dass man verlor. Drei Punkte sind einfach zu wenig und sechs
Hits sowieso. Außerdem sollte kein gegnerischer Pitcher ein
„Complete Game“ werfen dürfen. Aber so kam
es dann
eben doch. Was fehlte, war das „Big Inning“, in dem
man
richtig viele Punkte erzielt. Sollte man das Scoringproblem in den
Griff bekommen, kann man aufgrund der tollen Verteidigung jeden Gegner
schlagen, auch diesen Samstag die Herrenberg Wanderers. |
| | Nachwuchs
ist erster
Aufsteiger |
Der
erste Elks-Aufsteiger dieser Saison steht fest: Durch einen nie
gefährdeten 20:3 – Sieg am Sonntag gegen Reutlingen
darf die
Jugendmannschaft nächstes Jahr wieder in der Verbandsliga
spielen.
Schon am Tag zuvor durfte sich das Herrenteam der Verbandsliga
über
einen souveränen 11:3 – Erfolg gegen Ulm freuen.
| |  | | | „Bin
ich save?“ – Jonas Chipper Vaas wartet nach einem
riskanten
Spielzug auf die Entscheidung des Schiedsrichters. (Foto: aes) |
| Ellwangen
- Der
Schlüssel in diesem Spiel war
die gesunde Mischung aus guter Verteidigung und aggressiver Offensive.
Die mit Abstand jüngste Mannschaft der Liga – zehn
der 13
eingesetzten Spieler sind noch keine 25 Jahre alt – erzielte
konstant Hits und daraus resultierende Punkte. Dabei erwischten Jonas
Buchholz, Paul Häußler und Jonas Vaas einen
besonders guten
Tag mit je drei erfolgreichen Schlägen. Obwohl man das Spiel
nach
sieben Innings wegen der Zehn-Punkte-Regel schon beenden hätte
können, fanden die Ulmer plötzlich zurück
ins
Spiel. Doch die
Elche ließen sich
den dritten Sieg nicht mehr nehmen und haben nun ein
größeres Polster auf die Abstiegsplätze.
| | | Eine
tolle Saison absolvierte die Ellwanger Jugendmannschaft. Ohne
große
Ambitionen gestartet boten sie tollen Sport und konnten völlig
verdient
die Landesliga gewinnen. Kommende Saison dürfen sie dann gegen
die
Nachwuchsschmieden der Bundesligisten aus Mannheim oder Heidenheim
antreten. (sc) |
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Dieser
Spieltag der Elks wurde freundlich
unterstützt von: |
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| Tolles
Wochenende
auf dem Hartplatz | | In
einem hochspannenden Match konnten die Virngrund Elks zum zweiten Mal
in dieser Saison als Sieger vom Platz gehen. 9:8 lautete das Ergebnis
am Ende gegen die Schwäbisch Hall Renegades. |
|  | | | Viel
gewagt und dafür belohnt: Paul Häußler
erreicht mit
einem spektakulären Slide die Home Plate. (Foto: rc) |
| Ellwangen
(sc) - Die 40 Zuschauer,
die trotz des zu Beginn mäßigen Wetters den Weg auf
den
Hartplatz fanden, durften sich über die spannendste Partie
seit
langem freuen. Die Elche starteten solide und lagen lang in
Führung, doch machten sie ungewohnte Fehler in der
Verteidigung.
Die meisten Aus wurden durch Strike Outs erzielt, starke 14 von
Starting Pitcher Simon Schwarzmaier, der damit einen Elks-Rekord in der
Verbandsliga setzte. Die Schwäbisch Haller wurden
lediglich durch die starke Vorstellung ihres amerikanischen
Spielertrainers Stephen Edsall, der zwei Homeruns schlagen konnte, im
Spiel gehalten. Doch letztendlich konnte sich die bessere Teamleistung
der Ellwanger gegen diese erstaunliche Individualleistung durchsetzen.
Den entscheidenden Punkt im letzten Spielabschnitt erzielte Nikolas
Hallek durch puren Siegeswillen, der dann den so wichtigen Sieg
einbrachte. | | | Im
einem ebenfalls guten Spiel konnte die
Bezirksligamannschaft der
Elks den neunten Sieg im neunten Spiel einfahren – 19:11
wurden die Bad
Mergentheim Warriors besiegt. |
| Nächste
Enttäuschung für die Elks Ellwangen
(sc) – Durch eine bittere 11:15 – Niederlage gegen
den
Tabellenzweiten Heidelberg haben die Virngrund Elks den Anschluss an
das Mittelfeld der Verbandsliga verpasst und liegen weiterhin auf dem
vorletzten Platz.  Daniel Höll
versucht, durch einen guten Schlag einen Run zu sichern. (Foto: aes)
In
diesem
Spiel lag es vor allem an der mangelnden Chancenauswertung, Punkte nach
Hause zu bringen, und der fehlenden Konstanz, dass man den Sieg nicht
einfahren konnte. Erst im siebten Spielabschnitt blühten die
Elche
auf und waren drauf und dran, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu
wenden. Doch trotz der überragenden 19 Hits der
Offensivabteilung
sprangen nicht mehr als elf Punkte heraus – zu wenig gegen
die
geballte Kraft der „Hedgehogs“ aus der
Studentenstadt, die
zwei mächtige Homeruns erzielen konnten. Ähnlich wie
im
Hinspiel fehlte den Elks, bei denen allen voran Jonas
„Chipper“ Vaas als Pitcher und am Schlag eine
überzeugende Leistung ablieferte, am Ende das letzte
Quäntchen Glück. Dieses
hatte am Sonntag das Bezirksligateam, das in den Freiberg Brewers
endlich einen ebenbürtigen Gegner fand. In einem
unterhaltsamen
Spiel, für das die Elche sechs Pitcher einsetzten, konnte man
nach
Verlängerung schließlich mit 17:16
gewinnen.
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Dieser
Spieltag der Elks wurde freundlich
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Erfolgreiche
Heimpremiere für Elks Mit
einer großartigen Teamleistung konnten die Virngrund Elks am
Wochenende
endlich ihr erstes Saisonspiel in der Verbandsliga gewinnen. Die
Schwetzingen Braves hatten beim 15:3 – Sieg der Elche nicht
den Hauch
einer Chance. Souverän
wie das gesamte Team:
Catcher Jonas Vaas (Nummer 44) machte ein gutes Spiel hinter der
Platte. (Foto: Schäffler) Ellwangen
- Für die Elche war dieses Spiel hoffentlich der Durchbruch.
Hochmotiviert ging man ins erste Heimspiel der Saison, das trotz des
Regens knapp 50 Zuschauer anzog. Und die wurden durch Baseball vom
feinsten belohnt. Die Defensive stand sicher hinter Simon Schwarzmaier,
der das gesamte Spiel, das nach 7 Innings wegen der Zehnpunkteregel
endete, durchwerfen konnte und dabei nur drei Hits der
„Mutigen“
zuließ. Unterstützt
wurde er dabei von spektakulären „Plays“
der
Outfielder Paul Häußler und Tomas Rodriguez. Der
kubanische Veteran
machte in diesem Spiel auch den Unterschied in der Offensive aus, indem
er durch mächtige Schläge in den entscheidenden
Momenten drei Läufer
nach Hause brachte. Auch sonst war die Angriffsabteilung gut aufgelegt:
13 Hits und 15 Punkte sind mit Abstand die beste Ausbeute der Saison.
Der größte Gegner der Elks war aber das Wetter und
fast hätte das Spiel
wegen sintflutartiger Regenfälle abgebrochen werden
müssen. Doch mit
Schaufeln und viel Sand konnte das Spielfeld wieder bespielbar gemacht
werden. Währenddessen
gewann das Bezirksligateam gegen
Aichelberg deutlich mit 17:7. Einen Wehrmutstropfen gab es am
Wochenende aber doch: In der Nacht zum Sonntag wurde der Bauwagen
aufgebrochen und verwüstet. Zudem klauten die Täter
Bier und Spielbälle
im Wert von mehreren hundert Euro. (sc)
Elks
stehen unter Zugzwang Ellwangen
(sc) - Die Ellwangen Elks können auch nach drei Saisonspielen
noch
immer keinen Sieg aufweisen. Am Sonntag erwiesen sich die
Regionalliga-Absteiger aus Ulm als zu starker Gegner. In
der Bezirksliga hingegen konnten sich die Elche im Spitzenspiel gegen
Bad Mergentheim den ersten Tabellenplatz sichern, indem man einen
lockeren 18:03 Auswärtssieg landete. Düster sieht es
aber für das
Verbandsligateam aus: 05:10 aus Ellwanger Sicht hieß es am
Schluss,
trotz einer starken defensiven Leistung. Angeführt von
spektakulären
Spielzügen der Veteranen Alexander Wanzek und Bernd Schmidt
und solidem
Pitching mussten sich die Falcons jeden Run hart erarbeiten. Offensiv
hatte man zwar immer Chancen, doch agierten die Elks oft
unglücklich.
So landeten harte Schläge zumeist direkt in den Handschuhen
der Gegner
oder die Ulmer Verteidigung wuchs über sich hinaus. Somit
verlief nur
der erste Spielabschnitt nach Plan, als man drei Punkte erzielen konnte. Nun
heißt es, nächsten Sonntag in Sindelfingen etwas
aggressiver zu
Werke zu gehen und die ungeschlagenen Tabellenführer mit guten
Schlägen
unter Druck zu setzen. Letzte Saison konnte dort das erste Saisonspiel
gewonnen werden, was hoffentlich ein gutes Omen ist.
Ellwangen
(sc) – Während es ist der Bezirksliga wie erwartet
keine Probleme gibt,
kommen die Ellwangen Elks in der Verbandsliga immer noch nicht in
Fahrt. Beim Aufsteiger aus Schwäbisch Hall mussten sie eine
unnötige
9:12-Niederlage hinnehmen und sind nun mit zwei Niederlagen in das Jahr
2008 gestartet. Wie schon
in
Heidelberg schlugen sich die Ellwanger wieder selbst. Unnötige
Fehler
in der Verteidigung wurden von den „Renegades“
gnadenlos bestraft und
in der Offensive agierte man zu unkonzentriert. Nur sieben Hits und
acht Punkte gelangen gegen den Starting Pitcher der Haller; zu wenig,
um in der offensivstarken Verbandsliga zu gewinnen. Zum zweiten Mal in
Folge blieb man somit unter den von Coach Kai Leiter geforderten
Zwölf
Punkten, die man meistens für einen Sieg benötigt.
Einziges
Highlight
am Schlag war ein mächtiger „Grand Slam“,
ein Homerun der vier Spieler
auf einmal nach Hause kommen lässt, von Jonas Buchholz im
dritten
Inning, der den Elchen nach einem total verkorksten Anfang noch einmal
Hoffnung gab. Denn im ersten Spielabschnitt musste man gleich
fünf
Punkte von Schwäbisch Hall hinnehmen, ehe sich die
Verteidigung und das
Pitching der Elks wieder festigte. Doch letztendlich war das zu wenig
–
ein Homerun und zwei weitere Punkte der Gastgeber im achten Inning
besiegelten die Niederlage. Die
zweite Mannschaft hingegen hat in
der Bezirksliga keinerlei Mühe mit den Gegnern. In Dornstadt
gewann
Ellwangen im Schongang 19:1. Am
Mittwochabend um 19 Uhr wird das Pokalspiel gegen die
Bundesligamannschaft von den Heidenheim Heideköpfen
stattfinden. Das
auf den 1. Mai angesetzte Spiel wurde kurzfristig von den Heidenheimern
verlegt und findet somit am 7. Mai auf dem Hartplatz am Waldstadion
statt.  Alex
beim Pitching gegen
die Renegades
(Foto: aes) Elks
verlieren zum
Auftakt Ellwangen
(sc) – Die Ellwangen Elks können das erste
Saisonspiel einfach nicht
gewinnen. Wie schon die letzten Jahre setzte es auch in der Saison 2008
zum Auftakt eine Auswärtsniederlage für die
Verbandsligamannschaft.
Diesmal erwiesen sich die Heidelberg Hegdehogs als zu starker Gegner.
Die
drittplatzierten des Vorjahres konnten in den meisten Spielabschnitten
konstant punkten und so stand es am Ende 8:13 aus Sicht der Elche.
Dabei war es allerdings alles andere als eine deutliche Angelegenheit.
Das Team von der Ostalb spielte seine Stärke, am Schlag
geduldig zu
agieren und dementsprechend viele Freiläufe zu erzwingen, gut
aus, doch
letztendlich verpassten sie es, Punkte nach Hause zu bringen.
Denn so
standen 13 „Walks“ leider auch 10
„Runners left on Base“ – Spieler die
zwar potentielle Punkte darstellten, aber dann nicht die Homeplate
erreichen konnten – gegenüber. Zudem wurden defensiv
zu viele Fehler
begangen, um gegen einen Topfavoriten wie Heidelberg zu bestehen. Es
bleibt nun zu hoffen, dass man das Selbstvertrauen des Vorjahres
wiedergewinnt, um nächste Woche gegen des
Regionalligaabsteiger Ulm den
ersten Sieg einzufahren. Das
Bezirksligateam dagegen hatte
keinerlei Mühe gegen die zweite Mannschaft von
Schwäbisch Hall. 19:3
lautete das deutliche Ergebnis. Am
1. Mai darf man sich in Ellwangen auf die
Bundesligamannschaft der
Heidenheimer Heideköpfe freuen. Es geht um den Einzug in die
dritte
Runde im Baden-Württembergischen Pokal, Spielbeginn ist um 15
Uhr auf
dem Hartplatz beim Waldstadion. |