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27. September

Schlagfest zum Abschluss
Mission beendet: Mit einem 12:8 gegen die Göppingen Green Sox haben die Virngrund ELKS einen neuen Rekord in der Verbandsliga aufgestellt. 17 Siege und nur eine Niederlage bedeuten die mit Abstand beste Saison der Elche und den verdienten Aufstieg in die Regionalliga Süd-Ost.
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(Foto: aes)
Bye bye, kleiner Ball. Bye bye, Verbandsliga. Bye bye, Brent. Bye bye, Simon. Bye bye, Domi. Und schönen Dank für excellente Plays, excellentes Coaching und legendäre Zeitungsberichte! Bis nächstes Jahr...
Noch einmal fanden knapp 70 Zuschauer den Weg auf dem Hartplatz, um die Elks im letzten Saisonspiel zu unterstützen. Und was sie an einem wunderschönen Spätsommertag zu sehen bekamen, war mehr als ansehnlich. Beide Mannschaften überzeugten am Schlagmal und konnten jeweils 18 Hits erzielen. Der Unterschied in diesem Spiel war, dass die Elks ihre Hits zu den wichtigeren Zeitpunkten landeten und somit schnell eine Führung heraus spielen konnten. Überragend am Schlag war wieder der erste Schlagmann der Elks Paul Häußler, der vier Bälle in die Lücken der gegnerischen Verteidigung schickte, und somit seine tolle Saison krönte. Als einziger Ellwanger hatte er in der Saison mehr als 30 Basehits und zudem den besten Schlagdurchschnitt der Mannschaft.
Coach Brent Henry setzte sich im letzten Spiel des Jahres noch einmal auf die Bank, um andere spielen zu lassen. So war es das letzte Spiel für Outfielder Dominik Leipold, der aus beruflichen Gründen Ellwangen verlassen muss, und Simon Schwarzmaier, den es zum Studieren nach Köln zieht. Wie jedes Spiel startete der als Pitcher auf dem Wurfhügel und durfte dort acht Innings bleiben. Zwar kassierte er viele Göppinger Hits, doch in den entscheidenden Momenten hatten er und sein Catcher Constantin Toth wie fast immer in dieser Saison die Gegner unter Kontrolle und mit elf Strike Outs übertraf er sogar seine bisherige Saisonbestleistung.
Insgesamt war es eine fast perfekte Saison. Niemand hatte ernsthafte Verletzungen, die Mannschaft war optimal eingespielt und in den entscheidenden Situationen besser als die Gegner. Es bleibt zu hoffen, dass Coach Brent Henry nächstes Jahr noch einmal zurückkehrt und die Elks dann in der Regionalliga angreifen können. (sc)
 
Saison für die Ewigkeit
Jemand kam einmal zu mir und sagte: „Ihr tut so, als ob ihr Baseballprofis seid und Baseball alles sei!“ Stimmt nicht, es gibt noch andere Dinge. Irgendwo, für manche. Für mich auch, aber dieses Jahr gab es nicht viel anderes. Ich bin kein Baseballprofi, Prämien gibt es bei uns nicht, wir zahlen lieber privat noch 50 Euro, damit wir einen Trainer kriegen. Ein Profi muss auch noch mehr in den Sport investieren, aber nicht soviel im organisatorischen Bereich. Vor diesem Jahr, besonders als fest stand, dass Brent als Trainer verpflichtet wird, habe ich mir vorgenommen, diese Saison alles zu geben. Meine Freizeit, mein Geld, meine Nerven, meinen Arm. Für den Sport, für die Elks, damit es ein würdiges letztes Jahr für mich und für andere wird. Eine unvergessliche Saison wurde es – für alle. Ja, es ist die Verbandsliga, nicht die Bundesliga. Ja, manche von uns übertreiben manchmal etwas. Aber man muss einfach sehen, was Baseball in Deutschland bedeutet. Auch wenn die Liga nicht so hoch ist, sind wir alleine mit der ersten Mannschaft knapp 3000 Kilometer auf den Straßen Baden-Württembergs unterwegs gewesen und für viele kommen noch lange Fahrten mit der zweiten Mannschaft hinzu. 3000 Kilometer für ungezählte Flaschen und Gläser Bier; 3000 Kilometer für achtfachen Frust über die gegnerischen Plätze und einmal Freude; 3000 Kilometer für sieben verschiedene Duschen und ein Schwimmbad; 3000 Kilometer für neun Siege.
Dazu kamen die Heimspiele, die teilweise so deutlich endeten, dass die Zuschauer gelangweilt waren. Am Schluss kamen sie doch wieder zahlreich, was toll war, und auch neue Gesichter konnte man immer wieder entdecken neben denen, die immer da waren – Hans und Silke, Anna-Lena, der Jakob-Clan, Roland natürlich. Gewinnen heißt Spaß zu haben und sich selbst und anderen eine Freude zu machen und das haben wir geschafft. Der Trainingsbesuch war überragend, die Teamchemie fast immer großartig. Jetzt ist es vorbei, es waren so schöne wie lange sechs Monate, die niemand vergessen wird. Als ich zum vorerst letzten Mal als Spieler vom Hartplatz geschritten bin, die Homeplate geputzt habe und mich verabschiedet habe von der roten Hölle, in der ich mehr Zeit verbracht habe als in meinem eigenen Zimmer, da kamen die Erinnerungen an die Saison und unser Team dieses Jahr. Ich musste an Jonas' Homerun in Ulm denken, den besten Schlag, den ich je gesehen habe. An Paule, der endlich einen Ball durch einen Dive fing und den MLB Top 5 Plays alle 
Ehre gemacht hätte. An Costa, der schon beim Warmwerfen von meinen Pitches viele blaue Flecken davon trug. An Nik, die Spinne, wie er das erste Base lieben gelernt hat. An Jumbo, wie er einfach ein Bank war. An Alex, wie er sich wieder gefangen hat und unser Team am Anfang getragen hat. An Domi, wie er immer noch einfach Domi ist. An Tomas, wie er immer wieder Bomben raus haut und keinen Hehl daraus macht. An Brent und seinen perversen Curve Ball. An Maxi, wie er tatsächlich im Rossi war. An Joni, der schneller lernt als alle anderen. An Andreas, der es trotz Familie, Geschäft und fortgeschrittenem Alter so gut wie immer ins Training geschafft hat. An Benni, der einen riesigen Schritt gemacht hat. An Raini, wie er immer noch „Hit by Pitches“ sammelt. An Gebhard, wie er sich immer noch völlig unterschätzt. An Patrick, der wieder zu uns gefunden hat und seine Zähne opfert. Und an Kai, wie er seine Arbeit endlich fruchten sieht.
Das alles ging mir durch den Kopf und es flossen auch Tränen. All die Arbeit, die wir Jahr für Jahr hineingesteckt haben, hat sich endlich gelohnt. Ich habe vieles investiert und noch viel, viel mehr gewonnen. Wir sind keine Profis, vielleicht auch ein Haufen Spinner, doch wir singen nicht umsonst: „Unser Leben ist Baseball!“ Zumindest dieses Jahr war es das für uns, und was auch immer die Zukunft bringt, für Domi in Lauf, für euch in Ellwangen, für mich in Köln, diese 18 Spiele und die Zeit dazwischen werde ich nie vergessen. Es war eine Saison für die Ewigkeit.
    Simon
 
P.S.: Ich will noch kurz Danke sagen an einige: Danke, Regine, für die unendliche Zuverlässigkeit. Danke, Jutta, für ein gutes Jahr mit weniger Streit als ich dachte. Danke, Armin, für die super Zusammenarbeit und für die Homepage. Danke, Regensburg, für eine perfekte Baseball-WM. Und vor allem möchte ich meinen Eltern für die Unterstützung danken.
 

20. September

Elks auswärts ohne Niederlage
Im letzten Auswärtsspiel der Saison konnten die Virngrund Elks die Bretten Kangaroos mit 17 : 9 in die Knie zwingen und setzen mit einer Auswärtsbilanz von neun Siegen aus neun Spielen einen neuen Rekord. Das Spiel dauerte vier Stunden und die Elche überzeugten vor allem in der Offensive, was etwas überraschend kam.
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(Foto: rc)
Diesmal hölzern, dennoch nicht bar jeder Eleganz draufgehalten:
Tomas Rodriguez serviert mit der groben Kelle.
 
Um sich auf die nächste Saison in der Regionalliga vorzubereiten, ließ Coach Brent Henry seine Truppe mit Holzschlägern schlagen, wie man es ab jener Liga muss. Den Ball mit einer Holzkeule voll zu treffen ist zwar um einiges schwieriger und erfordert mehr Kraft, dennoch landeten die Gäste starke 14 Hits. Zusätzlich zeigten sie ein gutes Auge an der Homeplate und zogen 18 Freiläufe auf das erste Base, wobei Constantin Toth ein Saisonhoch von fünf Walks erreichte. Nachdem die ersten fünf Innings nicht sehr produktiv waren und man mehr mit den Schiedsrichtern haderte als mit dem eigenen Spiel, stießen die Ellwanger im sechsten Inning das Tor zum Sieg weit auf.

Achtmal wurde gepunktet bevor die Brettener drei Aus machen konnten und somit hatte man ein komfortables Polster für die letzten Spielabschnitte. Die Gastgeber kämpften sich noch einmal heran und profitierten dabei von den miserablen Platzverhältnissen und ungewohnten Fehlern der Elks-Verteidigung, doch es sollte nicht reichen.
Mit jeweils drei Basehits waren Paul Häußler, Nikolas Hallek und Jonas Buchholz die besten Ellwanger Schlagmänner.
 

5. September

Elks sind am Ziel - Regionalliga!
Die Virngrund Elks haben es geschafft: Nach der besten Saison der Vereinsgeschichte stehen sie zum ersten Mal als Aufsteiger in die Regionalliga fest. Durch einen überzeugenden 7:3 - Sieg gegen die Ulm Falcons stehen sie mit einer 15-1 – Bilanz uneinholbar an der Tabellenspitze der Verbandsliga Baden-Württemberg.
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(Foto: aes)
Regionalliga, here we go...
Das Elks-Meisterteam mit dem Vorsitzenden des TSV Ellwangen, Hermann Weber und dem Vorsitzenden der Abteilung Baseball, Peter Hunke.
Es war ein hartes Stück Arbeit für die Ellwanger, doch getreu dem Motto „Offensive gewinnt Spiele, Defensive Meisterschaften“ war es die Verteidigungsarbeit, die den 15. Sieg der Saison einbrachte. Pitcher Simon Schwarzmaier warf die Bälle so, dass sie zumeist hoch in die Luft oder zu der gut postierten Elche-Defensive geschlagen wurden, die dann zu sicheren Aus verwertet wurden. Aber auch der Ulmer Pitcher lieferte eine gute Leistung ab und stellte Ellwangen fünf Innings vor große Probleme.
Erst im sechsten Inning eröffnete Trainer Brent Henry mit seinem sechsten Homerun der Saison den Punktereigen für die Elks, auf seinen Run sollten vier weitere folgen. So ging man mit einer 7:1 - Führung ins siebte Inning, das nach einem wunderschönen Double-Play von Alexander Wanzek, Bernd Schmidt und Nikolas Hallek schnell beendet schien. Die Falcons jedoch kämpften sich zurück und punkteten zweimal, so dass Brent Henry den Wurfhügel von Schwarzmaier übernahm. In den letzten beiden Innings hatte Henry zwar ungewohnte Probleme mit seiner Kontrolle und es wurde kurz wieder spannend, doch letztendlich konnten die Ulmer keinen Runner nach Hause bringen und Alexander Wanzek machte durch ein einfaches Fly Out den Aufstieg klar. (sc)
Für die Elks spielen in dieser Saison: Tomas Rodriguez, Dominik Leipold, Paul Häußler, Jonathan Conzelmann (alle Outfield), Jonas Buchholz, Maximilian Conzelmann, Bernd Schmidt, Alexander Wanzek, Nikolas Hallek (alle Infield), Simon Schwarzmaier (Pitcher), Constantin Toth (Catcher), Kai Leiter und Brent Henry (Coaches)
 

29. August

Erster Matchball verspielt

Es sollte der Tag werden, an dem die Virngrund Elks ihre Meisterschaft klar machten. Doch trotz guter Zuschauerzahlen und herrlichem Wetter erwischten die Elche kollektiv einen rabenschwarzen Tag und verloren mit 5:16 gegen die Sindelfingen Squirrels.
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(Foto: aes)
Nichts zu holen gegen die Squirrels: Nach 14 Siegen in Folge mussten die ELKS die erste Niederlage einstecken.
Alles fing ganz gut an, in den ersten fünf Innings entwickelte sich vor gut 70 Zuschauern ein hervorragendes Baseballspiel, in dem sich die Pitcher beider Seiten nichts schenkten. So stand es lange 1:0 für die Gastgeber, bis die Sindelfinger langsam in Fahrt kamen. Durch einige erfolgreiche Schläge und ungewohnte Fehler der Ellwanger Verteidigung holten sie sich die Führung und sollten sie nicht mehr hergeben.
Das Problem an diesem Tag war für die Ellwanger die Offensive. Gegen den Starting Pitcher der Squirrels konnten sie gar nichts ausrichten, zu einem Zeitpunkt warf dieser unglaubliche neun Strikeouts in Folge. So standen am Ende inakzeptablen 18 Strikeouts lediglich sechs Basehits entgegen, viel zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen. Im achten Inning war die Partie dann entgültig gelaufen, als die Gäste noch einmal acht Punkte drauf legten und verdient den Sieg einfuhren. (sc)
 

23. August

Elks machen es erneut spannend

Durch einen 9:7-Sieg gegen die Herrenberg Wanderers haben die Virngrund Elks nächste Woche den ersten Matchball zur Meisterschaft der Verbandsliga und weiterhin die Chance, die Saison ohne Niederlage zu meistern. Dabei war es wieder ein hartes Stück Arbeit nach zuletzt leichten Siegen, doch wie schon das ganze Jahr über hatten die Elche die besseren Nerven.
(Foto: rc)
Die ELKS waren auch beim mit Spannung erwarteten Gastspiel in Herrenberg nicht aufzuhalten. Tomas Rodriguez eröffnete mit einem Solo-Homerun im 2. Inning.
Wenn die zwei besten Offensivmannschaften der Liga aufeinander treffen, dann sind viele Punkte zu erwarten. Das Spitzenspiel des vergangenen Wochenende wurde aber ein von den Verteidigungen dominiertes Spiel. Den ersten Punkt erzielte Tomas Rodriguez im zweiten Inning mit einem Solo-Homerun für die Ellwanger und danach legten die Gäste von der Ostalb stetig nach, so dass es im vierten Inning 4:1 stand.
Schnell wurden zwei Aus fabriziert, doch dann fing die gefürchtete Schlagreihe der Wanderers Feuer und mit vielen Hits erzwangen sie die Führung und einen Pitcherwechsel; Trainer Brent Henry kam als „Stopper“ auf den Wurfhügel und hatte den Gegner für die nächsten zwei Innings unter Kontrolle. Das Reglement besagt aber, dass ein Nicht-EU-Bürger nur in drei Spielabschnitten pitchen darf und somit musste Starting Pitcher Simon Schwarzmaier das Spiel zu Ende werfen.
Im achten Inning holten die Gastgeber dann durch einen Absprachefehler die erneute Führung, nachdem sich die Elks wieder heran gekämpft hatten. So mussten die Tabellenführer – wie schon in Ulm und Sindelfingen – das Spiel im letzen Inning drehen. Waren es dann die jungen Spieler gewesen, die die entscheidenden Schläge erzielten, waren es in Herrenberg die erfahrenen. Bernd Schmidt schlug ein Double zum Ausgleich und Alexander Wanzek zwang die Herrenberger zu einem Fehler, der zwei weitere Punkte zur Folge hatte. Der Rest des Spiels war dann eins, zwei und drei. Im Baseball dürfen die Gastgeber immer nachschlagen und so hatten die Herrenberger noch eine Chance. Doch die ersten zwei Schlagmänner fanden mit ihren hohen Schlägen nur den Handschuh von Centerfielder Paul Häußler und auch das dritte Aus war ein Fly Out.
Drei der verbleibenden vier Spiele sind Heimspiele für die Elks. Am Samstag um 15 Uhr kann gegen die Sindelfingen Squirrels der Aufstieg besiegelt werden und das Projekt „Perfekte Saison“ am Leben gehalten werden. (sc)
 

16. August

Elks ohne Probleme gegen Tornados
Die Virngrund Elks haben ihre Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten in Mannheim souverän erfüllt und sind gut vorbereitet auf das Spitzenspiel in Herrenberg nächste Woche. 20:2 war der Spielstand gegen die Tornados nach sieben Spielabschnitten am Sonntag.
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(Foto: rc)
Ellwangen - Erstmals in dieser Saison gab es Änderungen in der Ellwanger Aufstellung, doch die Ersatzspieler erfüllten ihre Aufgaben gut. Trainer Brent Henry musste auf zwei Stammspieler verzichten und setzte sich selbst auf die Bank, um den jungen Spielern Spielzeit zu lassen. Auch schonte er Stamm-Catcher Constantin Toth wegen Rückenproblemen, für ihn saß Paul Häußler erstmals hinter der Platte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stand die Defensive der Ellwanger trotz der Positionswechsel gewohnt stabil und die Gastgeber machten insgesamt nur zwei Runs.
Am Schlag war man dafür umso stärker, ganze zwanzig Punkte bei ebenso vielen Hits konnte man verbuchen. Die Bälle flogen bei den über 30 Grad weit, allerdings wurde kein Ball über den Zaun im Outfield geschlagen. Nah dran war Dominik Leipold, der zwei Bälle gegen die Begrenzung schlug und Nikolas Hallek, bei dem nur ein guter Meter fehlte. Insgesamt konnte jeder Elks-Spieler mindestens einen Basehit schlagen, wobei Simon Schwarzmaier mit vier Hits das Team anführte.
Insgesamt zeigte sich Coach Henry sichtlich zufrieden mit der Mannschaftsleistung und sieht das Team gut vorbereitet für das Schlagerspiel gegen die Herrenberg Wanderers nächsten Sonntag. Die mussten eine Niederlage gegen die Gammertingen Royals einstecken und müssen gegen die Elks unbedingt gewinnen, um noch eine Chance zum Aufstieg zu haben. Die Elche dagegen müssen aus fünf verbleibenden Spielen noch zwei gewinnen, um die Meisterschaft auf die Ostalb zu holen. Das Ziel jedoch ist, jedes verbleibende Spiel zu gewinnen. (sc)
 

9. August

Elks stechen Mosquitos aus
Nach zwei Dritteln der Saison sind die Virngrund Elks in der Verbandsliga Baden-Württemberg noch immer ungeschlagen. Am Sonntag ging es an die französische Grenze nach Kehl zu den Mosquitos, die dann mit 17:0 von den Elchen vom Platz gefegt wurden.
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(Foto: rc)
Strahlendes Verbandsliga Team:
Simon Schwarzmaier, Jonas Buchholz, Nik Hallek, Alexander Wanzek, Jonathan Conzelmann. (vorne vlnr) Bernd Schmidt, Tomas Rodriguez, Paul Häußler, Constantin Toth, Brent Henry.
Ellwangen - An diesem Tag machte die weite Anreise und das heiße Wetter den Ellwangern mehr Probleme als die Gastgeber selbst. Gleich zu Beginn konnte dreimal gepunktet werden und auf der Gegenseite schafften es die Kehler nicht, ihre „Base Runner“ nach Hause zu bringen. Danach war für die Mosquitos nichts mehr zu holen, zu dominant war die beste Defensive der Liga. Wieder machte sie keinen einzigen unnötigen Fehler, was an sich schon eine Seltenheit ist. Doch die Ellwanger erreichten diese Marke in fünf der letzten sechs Spiele – rekordverdächtig.  Besonders viel zu tun bekam Alexander Wanzek am dritten Base, der alleine sechs Aus produzierte.
Die Offensive in dem einseitigen Spiel wurde dieses Mal von den vorderen und den hintersten Battern der Ellwanger Schlagreihenfolge getragen. Der dritte Schlagmann Simon Schwarzmaier erreichte mit vier erfolgreichen Hits ein Saisonhoch und Nikolas Hallek direkt danach kam durch drei erfolgreiche Schläge sicher auf Base. Auch einen Homerun gab es zu sehen, wieder durch Jonas Buchholz, der damit zum dritten Mal in diesem Jahr den Ball über die Outfieldbegrenzung beförderte. Er bildet mit Spielertrainer Brent Henry, der drei Hits hatte, das gefährlichste Duo der Liga, obwohl die beiden die letzten zwei Schlagmänner der Elks sind, was sehr ungewöhnlich ist. Doch gerade darin liegt das Erfolgsrezept der Elche, denn wer gegen sie spielt, kann sich nie entspannen, weil die Mannschaft so ausgeglichen ist.
Als nächstes stehen wieder weite Auswärtsfahrten an. Zunächst geht es nach Mannheim zum Tabellenschlusslicht und die Woche darauf zum Topspiel gegen die Herrenberg Wanderers, die auf dem zweiten Platz der Verbandsliga stehen. Sollten diese beiden Spiele gewonnen werden, dann kann man am 29. August im Heimspiel gegen die Sindelfingen Squirrels die Meisterschaft perfekt machen. (sc)
 

1. August

Dem Titel immer näher
Die Virngrund Elks bleiben weiterhin das Maß aller Dinge in der Verbands- und der Bezirksliga. Die Herren II schickten die Heilbronn Pirates mit 17:2 nach Hause und stehen damit der ersten Mannschaft in nichts nach. Die entschied das Match gegen die Nagold Mohawks mit 16:1 für sich.
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(Foto: rc)
Einer der wenigen Fauxpas in einem fast makellosem Spiel. Ein unnötiges Out an der dritten Base. Coach Brent Henry muss zuschauen.
 
Ellwangen - Ganz im Stile eines Tabellenführers gingen die Elks die Sache an, standen sicher in der Defensive und machten schnell Punkte. Jedes Inning schlugen sie harte Bälle in die Lücken der Nagolder Verteidigung, allen voran der erste Schlagmann, der „Lead-off Hitter“ Paul Häußler: Durch jeden seiner vier Schlagversuche konnte er sicher auf Base kommen und krönte seine Leistung noch mit einem Homerun, indem er mit unbändigem Willen alle Bases umrundete, ohne dass die Gegner ihn „Aus“ werfen konnten.
Einfacher machte es sich da Nikolas Hallek, der den Ball zum zweiten Mal in dieser Saison einfach aus dem Spielfeld heraus schickte und somit ebenfalls einen Homerun erzielte. Dies waren die zwei Ausrufezeichen einer großartigen Offensivleistung der Elche, die so im elften Spiel zum zehnten Mal zehn oder mehr Punkte scorten.
Der Aufstieg rückt immer näher, auch, weil der hartnäckigste Verfolger Gammertingen eine Niederlage einstecken musste. Jetzt fehlen den Elks aus sieben verbleibenden Spielen nur noch drei Siege, um als Aufsteiger in die Regionalliga festzustehen.
Als Aufsteiger steht die zweite Mannschaft der Ellwanger schon fest. Ihnen fehlen auch nur noch drei Siege – zur perfekten Saison. 15 Spiele gibt es zu spielen, die ersten zwölf wurden gewonnen, so wie am Sonntag gegen die Piraten aus Heilbronn, die in nur zwei Stunden abgefertigt wurden. In Ellwangen stehen die Zeichen gut für eine ganz besondere Saison. (sc)
 

26. Juli

Baseball-Drama in Ulm
Was für ein Spiel: Herrliches Wetter, ein nagelneuer Baseballplatz und ein Sieg für die Elche in allerletzter Sekunde. Dank des unglaublichen Auftritts von Jonas Buchholz bleiben die Ellwangen Elks ungeschlagen Tabellen-Erster der Verbandsliga.
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(Foto: rc)
Mit einem gigantischen Schlag befördert Jonas Buchholz den Ball aus dem neuen Ulmer Stadion und bringt die Elks mit einer knappen 9:8 Führung zum zehnten Sieg der Saison.
 
Ellwangen - Es war das letzte Inning angebrochen, die Ulm Falcons führten auf ihrem tollen neuen Feld mit 8:7 und die Ellwanger kamen zum letzten Mal an den Schlag. Doch schnell schien das Spiel entschieden, die ersten zwei Schlagmänner der Elks gingen beide Aus und die Gastgeber fühlten sich schon wie die Gewinner.
Dann stand Alexander Wanzek an der Platte und lieferte sich ein tolles Duell mit dem Ulmer Pitcher, der das gesamte Spiel über schon warf und nicht ausgewechselt wurde, was sich als Fehler herausstellen sollte.
Er schlug einen Hit und somit war es Jonas Buchholz, der die Chance zum Ausgleich oder gar zur Führung hatte.
Und so kam es, wie es sonst nur in Drehbüchern von Filmen vorkommt: Die Ulmer brauchten nur noch ein einziges Aus zur Sensation, doch den zweiten Wurf des Pitchers beförderte Buchholz mit einem harten Schlag soweit ins Outfield, dass der Ball weit über die über hundert Meter entfernte Spielfeldbegrenzung segelte.
Das war die Führung für die Ellwanger und so brauchten sie selbst nur noch drei Aus zum Sieg. Die  Gegner waren natürlich nach der vergebenen Chance nicht sehr motiviert, dennoch erreichte der erste Schlagmann das erste Base. Auch der nächste Batter traf den Ball, der aber von Jonas Buchholz gefangen wurde und zu einem „Double Play“, einem Spielzug, der zwei Aus zur Folge hat, führte. Das letzte Aus wurde schnell gemacht und entsprechend groß war der Jubel über diesen späten Erfolg.
Zuvor spielten die Elks etwas unglücklich, mal machten sie ein paar Punkte, mal die Falcons. Doch wirklich absetzen konnte sich keiner. Das Pitching der Elche war lange nicht so dominant wie die bisherige Saison und so landeten die Gastgeber 15 Hits, konnten aber nur acht Runs erzielen. Ähnlich lief es für die Gäste: Sie hatten viele gute Schläge, verpassten es aber, zu punkten. So mussten sie doch bis ins neunte Inning warten, bis Jonas Buchholz an das Schlagmal trat. (sc)
 

11. Juli
Verbandsliga: Perfekte Bilanz zur Halbzeit
Die Virngrund Elks konnten am neunten Spieltag auch nicht vom Tabellenzweiten aus Gammertingen geschlagen werden. Am Ende stand ein sehr deutlicher 12:3 – Sieg in den Statistikbögen und die Elche haben sich ein kleines Polster herausgearbeitet.
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(Foto: rc)
Dominik Leipold macht sich für den Sieg schmutzig
Ellwangen - Dabei begann das Spiel nicht gerade optimal, Pitcher Simon Schwarzmaier traf mit seinem ersten Wurf gleich einen Schlagmann der Royals, was einen Freilauf auf das erste Base bedeutete. Es folgten drei Hits und folglich drei Punkte im ersten Inning für die Gäste, doch die Elks konterten sofort mit fünf eigenen Runs. Was danach folgte, war eine Demonstration der Ellwanger Defensive und ein frustrierender Nachmittag ihrer Gegner. Egal, wohin der Ball geschlagen wurde, die Defensive war zur Stelle, so wie Dominik Leipold, der einen Ball durch einen großartigen Hechtsprung fangen konnte, was man „Diving Catch“ nennt.
Die letzten acht Innings waren defensiv perfekt gespielt – keinen einzigen Fehler leisteten sich die Elks. Doch auch offensiv waren sie an diesem Tag stark. 13 Hits verteilten sie im Feld, fünf Spieler hatten zwei oder mehr gute Schläge und Gammertinger Fehler wurden durch aggressives Base Running sofort bestraft.
Die Virngrund Elks sind nun der Topfavorit auf den Titel in der Verbandsliga. Die Tabellen-Zweiten und die Tabellen-Dritten wurden jeweils mit einer Packung nach Hause geschickt und die meisten starken Mannschaften konnten auswärts schon besiegt werden. So auch die Göppingen Green Sox, die nächste Woche in Ellwangen gastieren und sicherlich heiß sind, den Elchen ihre erste Niederlage zuzufügen. (sc)
 

5. Juli
Rekordjagd im Schatten
Während die erste Mannschaft der Elks in der Verbandsliga überraschend der Tabellenführer ist, zieht das zweite Herrenteam in deren Schatten ganz souverän seine Kreise – und das schon seit letzter Saison.
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(Foto: rc)
 
Ellwangen (sc)  - Die Herren II der Virngrund Elks sind ein Team, das so gut wie nie in der gleichen Besetzung aufläuft, eine Altersspanne von 16 bis knapp 50 Jahren hat, aber trotzdem immer gewinnt. Dieses Jahr sind es schon acht Siege aus acht Spielen, das letzte Jahr musste man in 14 Partien nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Zwar sind die Gegner in der Bezirksliga nicht vergleichbar mit den Gegnern der Verbandsliga, doch auch das Team ist ein ganz anderes. Nicht selten muss man auf Junioren zurückgreifen oder gar auf Jugendspieler, die dort dann Spielpraxis bei den Großen sammeln dürfen. Unterstützt werden sie von einigen jungen Stammspielern der ersten Mannschaft und Veteranen. Einer davon ist Starting Pitcher Andreas Hunke, dessen Bälle von Jonathan Conzelmann gefangen werden, der über 30 Jahre jünger ist. Zusammen mit seinem Bruder Maximilian Conzelmann, der als Short Stop der Chef der Defensive ist, bilden diese drei den harten Kern, um den das restliche Team aufgebaut ist.
Der 17:2 Sieg am Sonntag in Schwäbisch Hall war das dritte Spiel in Folge, das die Elche II mit zehn Punkten oder mehr für sich entscheiden konnten. Wie die Herren I haben sie noch die Chance, durch eine Saison ohne Punktverlust einen Ligarekord zu schaffen – nur eben ganz unbemerkt.
 

27. Juni
Angstgegner geht in Ellwangen unter
Die Virngrund Elks marschieren immer weiter, nicht einmal die ewigen Liga-Rivalen und Angstgegner aus Herrenberg konnten die Elche stoppen. In einem Spiel, das nach fünf Innings wegen Regen abgebrochen werden musste, stand es am Ende 10:1 für die Gastgeber.
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(Foto: aes)
Die Ellwanger Bank schaut gespannt, wie Paul Häußler hart auf die Homebase slidet und einen weiteren Punkt erzielt.
Ellwangen (sc) – Nach gut zwei Stunden Spielzeit begann der große Regen, der auf dem ohnehin schon durchnässten Hartplatz große Pfützen hinterließ, so dass die Schiedsrichter das Spiel abbrechen mussten. Bis dato zeigten die Ellwanger, warum sie die Tabellenführer der Verbandsliga sind. Die gefürchtete Offensive der Herrenberg Wanderers erzielte die ersten acht Saisonspiele im Durchschnitt knapp über 15 Punkte, doch gegen eine sichere Ellwanger Defensive fanden sie kein Rezept.
Pitcher Simon Schwarzmaier erwischte einen "Sahnetag" und musste über die ersten fünf Spielabschnitte nur zwei Hits einstecken, teilte im Gegenzug aber acht Strike-Outs aus. Getroffene Bälle wurden dann von der Defensive zu sicheren Aus verwandelt, allen voran Alexander Wanzek mit einer Blitzreaktion, die ein Double verhinderte.
So kamen auch die Schlagmänner der Elks bei dem schwülen Wetter in Fahrt. Die ersten zwei Innings passierte außer einem langen Homerun von Brent Henry nicht viel, doch im vierten und fünften Inning punkteten sie jeweils vier Mal. Catcher Constantin Toth hatte zwei der insgesamt neun Ellwanger Basehits.
Die Ellwangen Elks haben nun ein Wochenende spielfrei, bevor es zum nächsten Gipfeltreffen in Ellwangen kommt: Die Gammertingen Royals mussten zum Saisonauftakt eine deutliche Niederlage gegen die Elks einstecken, konnten danach aber acht Spiele in Folge gewinnen und stehen somit auf dem zweiten Tabellenplatz. Wenn die Elks dieses Spiel gewinnen, haben sie ein deutliches Polster auf ihre Verfolger und kommen dem Aufstieg immer näher.
 

20. Juni
Elche bereit fürs Spitzenspiel
Mit einem berauschenden 20:0 – Sieg gegen die Mannheim Tornados haben die Ellwangen Elks die Generalprobe für das Spitzenspiel gegen Herrenberg perfekt gemeistert. Das Spiel wurde in der Rekordzeit von nur 85 Minuten nach nur vier Innings beendet.
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Tomas Rodriguez fliegt für den Tabellenführer TSV Ellwangen zu einem von 20 Punkten gegen die Mannheim Tornados.  (Foto: rc)
  
Ellwangen (sc) - Am Anfang sah das Ganze allerdings noch nicht so deutlich aus. Nach drei Spielabschnitten war der Spielstand noch 5:0 und überzeugend war bis dahin vor allem die tolle Defensivleistung der Elche, punktiert von einer schönen Wurfstafette von Maximilian Conzelmann über Alexander Wanzek zu Fänger Constantin Toth, die einen Punkt für die Gäste aus der Kurpfalz verhinderte.
Das vierte Inning sollte dann allerdings den bisherigen Spielverlauf komplett auf dem Kopf stellen: Nach einem Walk zum Beginn fingen die Ellwangen Schlagmänner an, die langsamen Bälle des Tornado-Werfers in alle Ecken des Hartplatzes zu befördern. Nach 9 Punkten in Folge wechselten die Mannheimer ihren Werfer, doch das änderte auch nicht viel. Nach sechs weiteren Punkten war das Spiel entschieden – die sogenannte „Mercy Rule“ besagt, dass nach drei Innings nicht weitergespielt wird, wenn der Vorsprung zwanzig Runs oder mehr beträgt. Bei den Elchen gelangen sechs von neun Spielern zwei Hits oder mehr. Somit ist auch die Offensive bereit für das Duell gegen den Tabellendritten Herrenberg am Samstag, die den Elchen endlich ihre erste Niederlage zufügen wollen.
Auch die Herrren II konnten ihre Siegesserie auf sieben Siege aus sieben Spielen ausbauen. Die Dornstadt Falcons konnten mit 14:4 geschlagen werden.
 

13./ 14. Juni
Elks souverän an der Spitze
Durch ein deutliches 15:0 gegen die Kehl Mosquitos stehen die Virngrund Elks weiterhin ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz der Verbandsliga Baden-Württemberg. Ebenso konnte die zweite Mannschaft mit einem deutlichen Sieg gegen Bad Mergentheim ihre Bilanz auf sechs Siege aus sechs Spielen ausbauen.
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(Foto: rc)
Ellwangen (sc) - Die Gäste aus Kehl hatten eine weite Anreise hinter sich, nur um dann von den Ellwangern in rekordverdächtigen 100 Minuten vom Platz gefegt zu werden. Die Elche zeigten sich bei perfekten äusseren Bedingungen gut vorbereitet und kassierten dank einer tollen Defensive nicht einen einzigen Punkt. In der Offensive setzten sie wie üblich in dieser Saison früh ein Zeichen und punkteten drei Mal.
Der erste Schlagmann Paul Häußler überschlug mit seinem ersten Treffer gleich das gegnerische Outfield und der Ball sprang nur wenige Meter von der Homerun-Begrenzung entfernt ins Aus. Für Häußler war dies der Auftakt zur besten Schlagleistung der Saison: Bei vier Versuchen erzielte er unglaubliche vier Doubles, was in der Verbandsliga noch keinem Spieler der Elks gelungen ist. Doch auch von den anderen Schlagmännern kam Unterstützung und Homeruns von Nikolas Hallek und Brent Henry sind ein Beweis für die Power der Offensive in diesem Jahr. Nach nur fünf Spielabschnitten wurde die Partie dann wegen der 15 Punkte Vorsprung abgebrochen. 
Währenddessen sind auch die Herren 2 noch ohne Niederlage in der Bezirksliga an der Spitze. Sie besiegten die Warriors aus Bad Mergentheim mit 12:2.
 

7. Juni
Mit viel Kampfgeist zum Rekord
Alles, was ein spannendes Baseballspiel ausmacht, gab es am Sonntag beim Verbandsliga-Duell der Virngrund Elks in Sindelfingen zu sehen. Nach über vier Stunden Spielzeit, die an Spannung kaum zu übertreffen waren, gewannen die Elche schließlich nach zwei zusätzlichen Spielabschnitten mit 14:13.
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(Foto: rc)
Ellwangen (sc) - Ein solches Spiel hatte man diese Saison noch nicht erlebt. Am Anfang wurden die Gäste von der Ostalb ihrer Favoritenrolle gerecht und punkteten sieben Mal gegen den ersten Werfer der Sindelfingen Squirrels, der daraufhin sofort ersetzt wurde.
Doch anstatt diese Führung zu verwalten, sorgten eine völlig verunsicherte Verteidigung durch viele Fehler dafür, dass die Gastgeber schnell zurück ins Spiel fanden.
Auch das Pitching zeigte sich nicht wie sonst in dieser Saison souverän, weshalb man Anfang des siebten Innings mit vier Runs im Rückstand lag. Der Motor in der Offensive wollte einfach nicht laufen, unglaubliche 21 Strike Outs kassierten die Elks im Spiel. Doch mit dem Kampfgeist, der eines Tabellenführers würdig ist, kamen die Ellwanger zum Anschluss und ein Inning später führten Fehler der überraschten Gastgeber zum Ausgleich.
Im letzten Spielabschnitt der regulären Spielzeit hatten die Squirrels nun die Chance, den Sieg zu besiegeln, aber die Ellwanger Defensive um Werfer Simon Schwarzmaier, der zu Beginn der Partie völlig neben sich stand und früh vom Wurfhügel genommen werden musste, ehe er zum Ende wieder von Coach Brent Henry dorthin zurück beordert wurde, hatte etwas dagegen. Zwar schafften es die Sindelfinger, gegen den Linkshänder regelmäßig auf Base zu kommen, allerdings nie weiter als bis zum dritten. So gelang den frustrierten Hausherren in den letzten fünf Innings kein einziger Punkt, wogegen die Elks durch Constantin Toth im elften nach unzähligen vergebenen Chancen endlich den Sieg bringenden Run erzielen konnten.
Nach nun fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen, was den Elks in ihrer fast 20-jährigen Geschichte noch nie gelungen ist, darf man sich in Ellwangen nun  auf weitere spannende Spiele freuen.
 

23./ 24. Mai
Elks werden immer besser
Ellwangen (sc) - Die Elks sind weiterhin nicht aufzuhalten. Obwohl ein sehr hartes verlängertes Wochenende auf dem Spielplan stand, konnten alle Spiele gewonnen werden. Die zweite Mannschaft gewann an Christi Himmelfahrt in Ulm mit 17:14 und am Samstag in Heilbronn mit 10:9, und das jeweils in absoluten Notbesetzungen. In der Verbandsliga wartete mit Nagold der beste Aufsteiger der laufenden Saison auf die Ellwanger, doch am Ende wurde das Spiel bereits nach sieben Spielabschnitten wegen der Zehn-Punkte-Regel zu Gunsten der Elks abgebrochen.
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(Foto: rc)
Als am Ende 19:5 auf der Anzeigetafel stand, dann lag das vor allem an einem für die Gastgeber brutalen siebten Inning. Alexander Wanzek konnte auf den eingewechselten Pitcher gleich durch ein Double auf Base kommen und es folgten ein Walk, drei Basehits und ein Homerun von Simon Schwarzmaier, was zu einem erneuten Pitcherwechsel führte. Doch auch das half nichts, erst nach neun Schlagmännern gelang den Mohawks das erste Aus. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel schon längst entschieden, zehn Punkte in einem Inning hatte Nagold eingeschenkt bekommen und hätte im Gegenzug 14 Runs gegen die beste Verteidigung der Liga einholen müssen.
 
Dabei waren die Elks nicht optimal ins Spiel gestartet. Im dritten Inning zeigte Starting Pitcher Simon Schwarzmaier Schwächen auf dem Mound und nach sieben Battern und keinem Aus musste Spielertrainer Brent Henry als Stopper agieren, was ihm auch gelang. Er warf ohne Probleme das Inning zu Ende, doch die Elks waren zum ersten Mal in dieser Saison in Rückstand. Doch im fünften Inning konnte man durch sechs wichtige Punkte die Führung zurückgewinnen, wobei ein Homerun Henrys, der gut 30 Meter hinter der Spielfeldbegrenzung aufschlug, das Highlight war.
 
Insgesamt standen bei Nagold unglaubliche elf unnötige Fehler in den Statistiken, wobei viele allerdings eher hart geschlagene Basehits der Elks waren. Zusätzlich gelangen trotzdem zwölf Hits, wobei Tomas Rodriguez Ellwangen mit dreien anführte. Durch die Niederlage Herrenbergs in Göppingen stehen die Elks nun alleine auf dem ersten Tabellenplatz der Verbandsliga. Auch die Bezirksligamannschaft ist noch ungeschlagen und führt ebenfalls mit vier Siegen in vier Spielen die Liga an.
 

09./ 10. Mai
Ellwangen gewinnt Spitzenspiel
Ellwangen (sc) - Auch die Bretten Kangaroos konnten den Aufwärtstrend der Virngrund Elks nicht stoppen. Zwar präsentierte sich die Offensive der Elche nicht so stark wie in den ersten zwei Spielen, doch am Ende reichte es dank der großartigen Verteidigungsarbeit zu einem verdienten 10:5 Heimsieg. 
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(Foto: rc)
Zum Heimauftakt wollten die Elks gleich zu Beginn ein Zeichen setzen, was ihnen auch gelang. Werfer Simon Schwarzmaier schickte die ersten zwei Schlagmänner der Brettener per Strike Out zurück auf die Bank, weitere acht sollten im weiteren Verlauf folgen. In der Offensive punkteten die Gastgeber gleich dreifach und sollten diese Führung das restliche Spiel nicht mehr aus der Hand geben.  
 
Bei zwei Aus war es Bernd Schmidt, der durch einen starken Schlag durch die Mitte zwei Baserunner nach Hause brachte. Offensiv lief bei den Elks bis kurz vor Ende dann nicht mehr viel zusammen, allerdings wurden Fehler der Gäste gnadenlos ausgenutzt, was zu einem kleinen Polster führte. Im sechsten Inning kamen die Kangaroos dann noch einmal auf zwei Punkte heran, doch Dominik Leipold begrub kurz vor Schluss deren Hoffnung auf einen Sieg durch einen weiten Schlag ins Rechtsfeld, der weitere zwei Punkte bedeutete.
 
Zusammen mit Herrenberg steht Ellwangen nun auf dem ersten Platz der Verbandsliga. Die Herrenberger konnten die Mohawks aus Nagold knapp besiegen, zu denen die Elks in zwei Wochen reisen werden, um ihre Serie auf vier Siege auszubauen. Zuvor gilt es aber jedoch die Bundesligisten aus Heidenheim im Pokalwettbewerb zu besiegen. Das Spiel findet am 21. Mai um 15 Uhr auf dem Hartplatz statt.
 

01./ 02./ 03. Mai 2009
Elks im Rausch
Ellwangen (sc) - Die Herrenteams der Virngrund Elks bleiben auch in der zweiten Saisonwoche ungeschlagen. Während die Bezirksliga-Neun bei der offiziellen Heimeröffnung erwartungsgemäß die Dornstadt Falcons mit einer Packung nach Hause schickte, überraschte die erste Mannschaft erst im Pokal gegen Sindelfingen und dann beim Regionalligaabsteiger aus Göppingen, wo sie durch ein 12:5 den zweiten Auswärtssieg in Serie klauen konnten.
(Foto: rc)
Besser hätte es in der Verbandsliga nicht laufen können: Nachdem es schon in Gammertingen einen Start-Ziel-Sieg zu bestaunen gab, wurden auch die favorisierten Green Sox am Sonntag nach Belieben dominiert. Acht Runs der Ellwanger nach zwei Innings stand ein einziger der Göppinger gegenüber, was einen frühen Wechsel des Heim-Werfers zur Folge hatte. Zwar warf er für Verbandsliganiveau schnelle Bälle, doch diese segelten groß wie Melonen in die Strike-Zone und wurden von den Elks in alle Lücken des Göppinger Stadions befördert. So ging es die restlichen sieben Spielabschnitte darum, diese große Führung zu verwalten und noch ein paar Punkte hinzuzufügen. Die von Coach Brent Henry geführte Truppe zeigte sich defensiv wie offensiv hoch konzentriert und auch das Pitching war dem der Göppinger hoch überlegen. So stand am Ende auch die Teamleistung im Vordergrund und jeder spielte seine Rolle im gut harmonierenden Ensemble glänzend, ohne besonders herauszuragen.
 
Schon die zwei Tage zuvor gab es in Ellwangen erfolgreichen Sport zu sehen. Den Anfang eines langen Wochenendes machte am 1. Mai die Pokaltruppe gegen Ligakonkurrent Sindelfingen, der souverän mit 8:4 geschlagen wurde. Um die nächste Runde im Pokalwettbewerb zu überleben, muss man allerdings die Bundesligisten aus Heidenheim schlagen. Am Samstag folgte dann die Bezirksligamannschaft mit einem deutlichen 24:14 - Heimsieg gegen Dornstadt. Kommenden Samstag um 16 Uhr ist es dann endlich so weit, das erste Heimspiel der Verbandsliga steht an. Dabei kommt es auf dem Hartplatz zu einem echten Knüller: Die Elche treffen auf die Bretten Kangaroos, die ebenfalls ungeschlagen sind. Doch sollten sich Ellwangen in der Form der letzten zwei Wochen präsentieren, werden die Brettener mit ihrer ersten Niederlage nach Hause hüpfen.
 

25./ 26. April 2009
Vier Spiele, vier Siege
Ellwangen (sc) - Einen Traumstart in die Baseballsaison 2009 gab es für die Virngrund Elks. Zum Auftakt gab es für die Jugend-, Junioren- und Herrenmannschaften jeweils schwierige Auswärtsaufgaben zu bewältigen. Beeindruckend war vor allem der deutliche Sieg der ersten Mannschaft in Gammertingen.
 
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(Foto: rc)
16:7 stand es am Ende zu Gunsten der Gäste aus Ellwangen. Es war seit langem der erste Sieg in einer Auftaktpartie, und dieser war noch nicht einmal knapp. Das ganze Team war hungrig und agierte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive konzentriert. Den Punkteregen eröffnete Jonas Buchholz mit einem weiten Homerun, der zwei Punkte einbrachte.
 
Danach dominierten die Elche das gesamte Spiel, Spielertrainer Brent Henry zeigte durch einen weiteren Homerun, zu was er fähig ist, und Nikolas Hallek gelang ein Triple. Durch großartige Spielzüge in der Verteidigung und einem gut aufgelegten Pitcher-Catcher-Duo Simon Schwarzmaier und Constantin Toth wurde auch das gefürchtete schnelle Spiel der Gastgeber unterbunden und in den letzten Innings ging es nur noch darum, wie hoch der Sieg ausfallen würde.
 

Auch die anderen Mannschaften sind perfekt in die Saison gestartet. Souverän zeigte sich das neue Juniorenteam, das die Aichelberg Indians mit 23:8 in die Schranken wies. Knapper war es da schon für die Jugend in Göppingen und für die zweite Herrenmannschaft in Bad Mergentheim. Beide mussten in die Verlängerung gehen, konnten aber jeweils das Feld als Sieger verlassen.
 

A R C H I V   2 0 0 8

Finale kurioso beim letzten Heimspiel


 
Ellwangen (sc) – So hatten sich die Neuenburg Atomics ihr vorletztes Spiel des Jahres nicht vorgestellt: Nach langer Fahrt ins weit entfernte Ellwangen war man mit einem 18-köpfigen Team angereist, um mit zwei Siegen in den letzten zwei Saisonspielen gegen die Elks den Klassenerhalt zu sichern. Nur hatten sie da die Rechnung ohne den Gastgeber gemacht. 
 
Das Spiel hätte eigentlich schon zu Beginn des Jahres stattfinden sollen, doch wegen einer „Autopanne“ seitens der Neuenburger musste das Spiel auf den 26. September verlegt werden. Dann wäre da noch das zweite Spiel in Neuenburg gewesen, das die Atomics ebenso absagen mussten, wegen Regen. Um auch dieses nachzuholen, bot man an, doch beide Spiele an einem Tag in Ellwangen zu absolvieren und somit 600 Kilometer Fahrt zu sparen. Neuenburg jedoch bestand auf sein Heimspiel – wegen den Einnahmen vom Catering.
 
So machten sich die Gäste in Ellwangen schon unbeliebt, ohne auch nur eine Partie bestritten zu haben. Am Samstag dann – als man sich endlich freute, bei tollem Spätsommerwetter noch die Keulen schwingen zu dürfen – kam plötzlich ein Anruf, dass die Neuenburger im Stau steckten. Knapp zwanzig Minuten nach dem eigentlichen Spielbeginn tauchten sie dann doch noch auf, aber da war es zu spät. Das Reglement besagt, dass man spätestens 15 Minuten nach dem angesetzten Spielbeginn spielbereit sein muss, wovon die Neuenburger ja noch weit entfernt waren.
 
Die Ellwanger hatten die Nase voll von den Atomics und teamintern beschloss man, das Match auch ohne Spielgeschehen zu werten. Da brachten auch die Proteste der Gäste nichts, 9:0 wurde das Spiel gewonnen und Neuenburg war offiziell abgestiegen. Natürlich waren sie sauer, schließlich waren unter den 18 Spielern auch einige aus der Neuenburger Bundesligamannschaft dabei, was deutlich signalisierte, dass man gewinnen wollte. Pech gehabt - und das hatten sie sich auch selbst zuzuschreiben.
 
Falls sie noch einmal aufsteigen sollten, wissen die Atome jetzt, dass man auch in der vermeintlich so schlechten Verbandsliga jedes Spiel ernst nehmen sollte und weniger überheblich agieren sollte. Vielleicht war es nicht besonders entgegen kommend von den Elks, so zu gewinnen, aber letztendlich haben es die Neuenburger einfach provoziert und es sich mit Ellwangen verscherzt.
 
Gespielt wurde dann übrigens auch noch, und das nicht schlecht. Nach einer durchwachsenen Saison mit Höhen und Tiefen feierten die Elks einen versöhnlichen Abschluss auf dem Hartplatz. Dabei waren vor allem die Defensive und das Pitching ausschlaggebend für den souveränen 9:4 Erfolg. Lediglich im dritten Inning kam man kurz ins Wanken, als nach einem Error und drei aufeinanderfolgenden Hits drei Punkte kassiert wurden.
 
Doch ab dem vierten Inning setzten sich die Elks langsam ab, wobei ein „In the Park – Homerun“ von Jonas Buchholz das Highlight war. Ansonsten war es ein gut anzusehender Wettkampf gegen beleidigte Gäste, die sich nach diesem nicht ganz so freundschaftlichen Freundschaftsspiel  auch gleich schnell auf den Heimweg machten, ohne abzuklatschen. Nächste Woche geht es dann noch nach Neuenburg zum letzten Saisonspiel. Egal wie dieses ausgeht, fest steht, dass Ellwanger den fünften Platz sicher haben und Neuenburg abgestiegen ist. (Foto: aes)
 

7. September

Getrübte Freude über ersten Platz

 
Der einzige Lichtblick an einem rabenschwarzen Tag: Constantin Toth wird von seinen Mitspielern nach seinem Homerun an der Home Plate empfangen.  (Foto: rc)
 

Ellwangen (sc) – Richtig freuen konnten sich die Ellwangen Elks neulich nicht: Zwar beendete man mit einem deutlichen 11:1 – Sieg gegen die Aalen Strikers die Bezirksligasaison mit einer großartigen Bilanz von 13 Siegen aus 14 Spielen, doch verlor die Verbandsligamannschaft am Folgetag in Herrenberg klar mit 6:20. 

 

In diesem Aufeinandertreffen gegen den Tabellen-Zweiten wurde die Niederlage schon im ersten Spielabschnitt eingeleitet. Ungewohnte Fehler der sonst sichersten Verteidigung der Liga ermöglichten den Gastgebern den Elks gleich sechs Runs einzuschenken. Neun Errors standen am Ende des Spiels in den Scoresheets – und dabei hatte es die Scorerin noch sehr gut gemeint mit den Gästen. Fast alle Elche standen an diesem wettertechnisch herrlichem Sonntag völlig neben sich, denn anders ist die desolate Verteidigung – sonst das Prunkstück des Ellwanger Spiels -  nicht zu erklären. Am Schlag lief es dabei eigentlich nicht schlecht, jedoch konnten die Base Runner nur selten nach Hause geschlagen werden.

 

Lediglich das sechste Inning verlief nach Plan, mit einem weiten Homerun von Constantin Toth als ein Highlight, das kurz wieder Hoffnung gab. Die Herrenberger, die wieder den Aufstieg in die Regionalliga verpassten, reagierten darauf eiskalt: Zehn Punkte im direkten Gegenzug und die Partie war gelaufen. Aus der Sicht der Elche solle man diesen Tag einfach aus dem Gedächtnis streichen und sich gut auf die beiden verbleibenden Spiele gegen Neuenburg vorbereiten. Dass es der Baseballgott nicht gut mit Ellwangen meinte an diesem Tag, weiß auch Paul Häußler: Ein langer und hoher Foulball wählte als Landeplatz das Dach des fast neuen Familienautos aus, was die Versicherung der Wanderers einiges kosten könnte.

 

Ganz anders verlief das Jahr in der Bezirksliga. Gegen die Aalen Strikers, die vor Wochen den damals unterbesetzten Ellwangern ihre einzige Niederlage einbrachten, verabschiedete man sich mit einem deutlichen Ausrufezeichen. Der Tabellendritte hatte nicht den Hauch einer Chance gegen das junge Team der Elche, die es gegen Ende noch etwas ruhiger angehen ließen und auf eine souveräne Saison, in der man aber leider zumeist unterfordert war,  zurückblicken können.

 

Bezirksliga ELKS 2 gegen die Aalen Strikers am 6. September   (Foto: aes)
 

31. August

Bezirksliga-Team verteidigt Platz 1

 
 
Könige ohne Trohn - Die erfolgreichen ELKS 2. (Foto: rc)

Zum Auswärts-Spiel am Sonntag traten die Elche beim Tabellen-Zweiten, den Freiberg Brewers an und konnten ihren ersten Tabellen-Platz in der Bezirksliga 3 erfolgreich verteidigen. Sie gewannen das Match mit 3:17 Runs für den TSV Ellwangen. Schade nur, dass dieses tolle Team nicht in die Landesliga aufsteigen kann.

Bedingt durch den freiwilligen Abstieg in die niedrigste Liga vor Saison-Beginn bleibt dem Bezirksliga-Team dieses Jahr der Aufstieg verwehrt.

 

23. August

Elks zeigten sich einmal mehr nervenstark

Beim letzten Heimspiel der Elks gegen die Gammertingen Royals wurde einmal mehr der Beweis geliefert, dass in der starken Verbandsliga jeder jeden schlagen kann. Allerdings mussten die Ellwanger beim 7:6 ihr bestes Baseball mit auf den Hartplatz bringen, was sie auch auf imposante Art und Weise taten. 

 

Im 10. Inning gelang der ersten Mannschaft der Sieg über die Gammertingen Royals. Das Bezirksliga-Team gewann souverän gegen die Reutlingen Woodpeckers mit 20:1 Punkten. (Foto: aes)
 

Dabei fing das Spiel am Samstag nicht allzu schön an. Schon im zweiten Inning führten fünf Hits und zwei Walks seitens der „königlichen“ Gäste zu vier Punkten. Doch in den folgenden Innings konnte Starting Pitcher Simon Schwarzmaier die Zone finden und es ging nicht mehr allzu viel Gefahr von den gegnerischen Schlagmännern aus. Anfang des sechsten Innings wurden die Elks aber geschockt, als Schwarzmaier bei einem Pitch ausrutschte und eine Oberschenkelverletzung davontrug. 

Zwar konnte er das Match am ersten Base fortsetzen, doch war die Belastung beim Pitchen zu groß. So ruhten die Hoffnungen nun auf den Schultern von Alexander Wanzek, da der nominelle zweite Pitcher Jonas Vaas nicht anwesend war. Allen Befürchtungen zum Trotz fand der Mögglinger Murmelwerfer nach kurzem Anlaufproblem zu seinen Würfen und gab seinen Hintermannen die Chance, ihre Defensivstärke auszuspielen. Besonders Short Stop Jonas Buchholz harmonierte prima mit seinen First Basemen und lieferte einige erstaunliche „Plays“.

 

Der schlaksige Rechtshänder war es dann auch, der im neunten Inning bei voll besetzten Bases die Chance hatte, den Sieg einzufahren, nachdem sich die Elks langsam aber stetig gepunktet und ausgeglichen hatten, und damit einen Fehler von Schwarzmaier, der im selben Spielabschnitt zum Ausgleich der Gammertinger geführt hatte, auszubügeln. Allerdings hatte der Werfer der Royals etwas dagegen und schickte Buchholz per Strike Out zurück auf die Bank. 

Das wiederum ermöglichte den besten Ellwanger Catch der Saison: Bei zwei Aus im ersten Extra-Inning schlug ein Gammertinger scheinbar einen astreinen Basehit ins Linksfeld, doch Outfielder Constantin Toth fasste sich ein Herz und fing durch einen großartigen Hechtsprung den Ball noch aus der Luft – das dritte Aus.

 

Entsprechend war positive Energie nun auf Seiten der Elche und schon der nächste Batter, Alexander Wanzek, wusste diese auf seinen Schlag zu übertragen. Sein Double brachte ihn zunächst auf das zweite Base und ein „Wild Pitch“ gleich danach auf das dritte. Bei null Aus hatte nun Nikolas Hallek die wunderbare Aufgabe, seiner guten Partie eine Krone aufzusetzen, was er auch mit einem Hit ins Right Field tat. Wanzek überquerte die Platte das entscheidende siebte Mal und so gewannen die Elks zum zweiten Mal in dieser Saison nach einem hochspannenden Wettkampf in der Verlängerung.

Mit sechs Siegen und sieben Niederlagen stiehlt sich Ellwangen nun immer weiter von den Abstiegsplätzen weg und etabliert sich auf dem fünften Tabellenplatz. Für Gammertingen war diese Niederlage übrigens die erste nach starken acht Siegen in Folge, was klar für die Qualität der Elche spricht. (sc)

 

17. August

Endlich ein Auswärtssieg für die Elche

Die Elks haben im siebten Anlauf endlich ihren ersten Auswärtssieg einfahren können. In einem ansehnlichen Spiel bei schwierigen Platzverhältnissen bezwangen sie die "Oliver- Bernd-Braves" nach umkämpften neun Innings mit 7:3.

Foto: rc
 
Schwetzingen TV Regional: VIDEO zu diesem Spiel (externer Link): HIER
 
Dabei erwies sich der Schwetzinger Pitcher einmal mehr als Strike Out – Maschine, der wenig Unterstützung von seiner Verteidigung oder Offensive bekam. So dirigierte er die Ellwanger Schlagmänner 13 mal per Strike Out direkt zurück zur Bank. Wie erwartet kam es so zu einem „low-scoring Game“, das von den Pitchern der jeweiligen Mannschaften dominiert wurde.
 

Der Ellwanger Werfer Simon Schwarzmaier durfte sich aber wieder einmal über eine konzentrierte Verteidigung freuen, die ihm die die ganze Saison schon die Möglichkeit gibt die Bälle einfach in die Zone zu schmeißen und nicht auf Strike Outs zu spekulieren. So überließ er nach sieben Spielabschnitten Jonas „Chipper“ Vaas den kleinen Dreckhügel inmitten des Schwetzinger Infields, das eher einem verkommenem Dorf-Bolzplatz gleicht als einem Baseballfeld, der dann das Ergebnis sicher durch die letzten beiden Innings steuerte.

 

Oftmals hatten die „Mutigen“ mit missglückten Schlägen diesen Heimvorteil auf ihrer Seite und hielten sich somit im Rennen. Doch auch die Elche agierten mit Köpfchen und zumeist kamen sie durch harte Schläge, die die Gegner zu insgesamt sechs Fehlern zwangen, auf Base. Besonders erfreulich waren dabei die zwei Hits – einer davon ein langes Double – von Catcher Daniel Höll und die kräftigen Schwünge von Nikolas Hallek, der als einer von drei Elks immer den Ball ins Feld brachte und somit nach den schwachen Leistungen der letzten Partien wieder einer der Leistungsträger war.

 

In der Tabelle sieht es nun wieder etwas versöhnlicher aus für die Ellwanger. Sie stehen mit fünf Siegen und sieben Niederlagen im Niemandsland auf dem fünften Platz und haben sich ein kleines Polster nach unten hin gesichert. (sc)

 

9. August

Ein Geschenk, das man sich verdient hatte

Baseball ist ein Sport, in dem es vor allem um Routinen geht. Doch deshalb ist es umso schöner, wenn etwas geschieht, was man noch nicht gesehen hat. So passiert am Samstag im Spiel gegen die Sindelfingen Squirrels, die wegen eines Spielerverweises die Partie nicht mit neun Männern zu Ende bringen konnten und deshalb mit 5:11 verloren. 

Elks gewinnen nach einer 11:5 - Führung im 5. Inning. Sindelfingen schlug sich mit einer Ejection selbst und hatte dadurch zu wenig Spieler auf dem Feld. (Foto: rc)
 

Immerhin stand bis ins fünfte Inning der Sport im Vordergrund und die Elks lieferten einen tollen Kampf ab. Auch beim letzten Mannschaftsteil schien angekommen zu sein, dass man im Abstiegsstrudel steckt und entsprechend fiel die Reaktion des Elche aus. Von Beginn an ging die Defensive, die auf einigen Positionen umgestellt wurde, konzentriert zu Werke und machte einen sehr sicheren Eindruck. Als man dann selbst zum Schlagen an die Home Plate trat, wurden die Eichhörnchen zu vielen Fehlern gezwungen und so entsprangen einige kuriose Punkte, die man dankend annahm.

 

Im vierten Spielabschnitt, einem sogenannten „Big Inning“, zeigte endlich auch einmal die Ellwanger Offensive, was sie drauf hat, und man machte starke acht Runs. Und während einige Sindelfinger mit dem Umpire haderten, behielten die Elks auch bei zweifelhaften Entscheidungen einen kühlen Kopf, was letztendlich sogar den Sieg bedeutete. Denn als im fünften Inning ein Sindelfinger durch einen deutlichen Strike „Aus“ gecallt wurde, rastete er aus und warf den Schläger fort. Grund genug für den Schiedsrichter ihn vom Platz zu stellen. Eigentlich stellt das kein Problem dar, doch der einzige Auswechselspieler war dem Spielgeschehen schon ein Inning zuvor beigetreten und somit hatten die Squirrels nur noch acht Feldspieler, was zu wenig ist. Das Match wurde folglich abgebrochen; beim Stand von 11:5 für die bis dato dominierende Mannschaft – die Virngrund Elks. (sc)


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02. August

Ernüchterung und Hoffnung

Die Art und Weise, wie man gegen den Tabellenführer aus Herrenberg mit 3:11 unterlag, war zwar ernüchternd, doch gibt es auch Hoffnung. Denn unschlagbar sind auch die Wanderers nicht. 

Hasta la vista! - Die Elks beim kostenlosen Herrenberger Spanisch-Seminar. Thema des Nachmittags: "Wie prügle ich mein Team an die Tabellen-Spitze?" (Foto: aes)

Schon letztes Jahr war die Aussage von Coach Kai Leiter klar: „Wenn wir mindestens zwölf Punkte machen, gewinnen wir jedes Spiel.“ Die nüchterne Bilanz dieser Saison: Zehn Spiele, ein Spiel mit mehr als zwölf erzielten Runs. Und nun schon das zweite in Folge mit nur drei Punkten. Das ist definitiv zu wenig.

Natürlich kann man die enorme Ausgeglichenheit der Ellwanger Line-Up als Plus interpretieren, doch zeigen Spiele wie das gegen Herrenberg, was für einen großen Unterschied ein Duhamel Gonzales oder ein Manuel Thurow am Schlag machen können. Ellwangen fehlen solche „Slugger“ und man muss sich wieder auf alte Stärken besinnen: Geduld am Schlag, Fehler erzwingen und mit Köpfchen spielen. Das dazu benötigte Selbstvertrauen sollte man dabei aus der Defensive holen. Zusammen mit dem konstanten Pitching stellt sie jede Offensive vor große Probleme und hält auch eine Punktemaschinerie wie die Wanderers, die schon dem Tabellenzweiten Sindelfingen 29 Plattenüberquerungen eingeschenkt haben, bei elf Runs.


Fakt ist dennoch, dass Statistiken ab jetzt nicht mehr zählen. Man kann noch so viele Tabellen anschauen und analysieren – was zählt, sind Siege. Man ist im Abstiegskampf, da hilft auch kein zweiter Platz vom Vorjahr. Gefragt sind jetzt Siegeswille und unermüdlicher Einsatz, denn keiner will dieses Jahr von einer toll besetzten Verbandsliga in eine Landesliga, in die auch die zweite Elks-Mannschaft aufsteigen würde, strafversetzt werden. (sc)



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27. Juli

Gutes Spiel mit schlechtem Ende

Gammertingen (sc): Tollen Sport gab es am Sonntag in Gammertingen zu sehen, allerdings war der Gastgeber letztendlich besser als die Virngrund Elks. Die 3:9 – Niederlage war somit die sechste der Saison. Der Regionalliga-Absteiger aus Gammertingen wusste einfach den Heimvorteil zu nutzen.

Simon am Schlag für die Elks. (Foto: rc)

Denn der Platz, auf dem die „Royals“ ihre Heimspiele austragen, ist mehr als gewöhnungsbedürftig, hat einige Tücken und die Gastgeber wussten wie dieser zu spielen ist. So liegt das Rightfield einige Höhenmeter tiefer als das dritte Base und der Rasen wird auch selten gemäht. Doch die Gammertinger nutzten diesen Vorteil gnadenlos aus und zeigten, wie man den Tiefschutz reinhält.

Doch auch die Elks standen recht solide in der Verteidigung. Pitcher Simon Schwarzmaier warf den Ball in die Strike-Zone und die Königlichen schlugen den dann schön brav ins Outfield. So hatten Dominik Leipold, Paul Häußler und Rainer Schiele einiges zu fangen da draußen und der Paule versuchte es sogar mit zwei „Diving Catches“, die beide aber ganz unglücklich wieder aus dem Handschuh sprangen, als sie schon quasi drinnen waren.

Nein, an der Verteidigung lag es nicht, dass man verlor. Drei Punkte sind einfach zu wenig und sechs Hits sowieso. Außerdem sollte kein gegnerischer Pitcher ein „Complete Game“ werfen dürfen. Aber so kam es dann eben doch. Was fehlte, war das „Big Inning“, in dem man richtig viele Punkte erzielt. Sollte man das Scoringproblem in den Griff bekommen, kann man aufgrund der tollen Verteidigung jeden Gegner schlagen, auch diesen Samstag die Herrenberg Wanderers.


19./20. Juli

Nachwuchs ist erster Aufsteiger

Der erste Elks-Aufsteiger dieser Saison steht fest: Durch einen nie gefährdeten 20:3 – Sieg am Sonntag gegen Reutlingen darf die Jugendmannschaft nächstes Jahr wieder in der Verbandsliga spielen. Schon am Tag zuvor durfte sich das Herrenteam der Verbandsliga über einen souveränen 11:3 – Erfolg gegen Ulm freuen.

„Bin ich save?“ – Jonas Chipper Vaas wartet nach einem riskanten Spielzug auf die Entscheidung des Schiedsrichters. (Foto: aes)

Ellwangen - Der Schlüssel in diesem Spiel war die gesunde Mischung aus guter Verteidigung und aggressiver Offensive. Die mit Abstand jüngste Mannschaft der Liga – zehn der 13 eingesetzten Spieler sind noch keine 25 Jahre alt – erzielte konstant Hits und daraus resultierende Punkte. Dabei erwischten Jonas Buchholz, Paul Häußler und Jonas Vaas einen besonders guten Tag mit je drei erfolgreichen Schlägen. Obwohl man das Spiel nach sieben Innings wegen der Zehn-Punkte-Regel schon beenden hätte können, fanden die Ulmer plötzlich zurück ins Spiel. 

Doch die Elche ließen sich den dritten Sieg nicht mehr nehmen und haben nun ein größeres Polster auf die Abstiegsplätze.

Eine tolle Saison absolvierte die Ellwanger Jugendmannschaft. Ohne große Ambitionen gestartet boten sie tollen Sport und konnten völlig verdient die Landesliga gewinnen. Kommende Saison dürfen sie dann gegen die Nachwuchsschmieden der Bundesligisten aus Mannheim oder Heidenheim antreten. (sc)
 

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12./13. Juli

Tolles Wochenende auf dem Hartplatz

In einem hochspannenden Match konnten die Virngrund Elks zum zweiten Mal in dieser Saison als Sieger vom Platz gehen. 9:8 lautete das Ergebnis am Ende gegen die Schwäbisch Hall Renegades.
Viel gewagt und dafür belohnt: Paul Häußler erreicht mit einem spektakulären Slide die Home Plate. (Foto: rc)
Ellwangen (sc) - Die 40 Zuschauer, die trotz des zu Beginn mäßigen Wetters den Weg auf den Hartplatz fanden, durften sich über die spannendste Partie seit langem freuen. Die Elche starteten solide und lagen lang in Führung, doch machten sie ungewohnte Fehler in der Verteidigung. Die meisten Aus wurden durch Strike Outs erzielt, starke 14 von Starting Pitcher Simon Schwarzmaier, der damit einen Elks-Rekord in der Verbandsliga setzte.

Die Schwäbisch Haller wurden lediglich durch die starke Vorstellung ihres amerikanischen Spielertrainers Stephen Edsall, der zwei Homeruns schlagen konnte, im Spiel gehalten. Doch letztendlich konnte sich die bessere Teamleistung der Ellwanger gegen diese erstaunliche Individualleistung durchsetzen. Den entscheidenden Punkt im letzten Spielabschnitt erzielte Nikolas Hallek durch puren Siegeswillen, der dann den so wichtigen Sieg einbrachte.

Im einem ebenfalls guten Spiel konnte die Bezirksligamannschaft der Elks den neunten Sieg im neunten Spiel einfahren – 19:11 wurden die Bad Mergentheim Warriors besiegt. 

05./06. Juli

Nächste Enttäuschung für die Elks

Ellwangen (sc) – Durch eine bittere 11:15 – Niederlage gegen den Tabellenzweiten Heidelberg haben die Virngrund Elks den Anschluss an das Mittelfeld der Verbandsliga verpasst und liegen weiterhin auf dem vorletzten Platz. 

Daniel Höll versucht, durch einen guten Schlag einen Run zu sichern. (Foto: aes)

In diesem Spiel lag es vor allem an der mangelnden Chancenauswertung, Punkte nach Hause zu bringen, und der fehlenden Konstanz, dass man den Sieg nicht einfahren konnte. Erst im siebten Spielabschnitt blühten die Elche auf und waren drauf und dran, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu wenden. Doch trotz der überragenden 19 Hits der Offensivabteilung sprangen nicht mehr als elf Punkte heraus – zu wenig gegen die geballte Kraft der „Hedgehogs“ aus der Studentenstadt, die zwei mächtige Homeruns erzielen konnten. Ähnlich wie im Hinspiel fehlte den Elks, bei denen allen voran Jonas „Chipper“ Vaas als Pitcher und am Schlag eine überzeugende Leistung ablieferte, am Ende das letzte Quäntchen Glück. 

Dieses hatte am Sonntag das Bezirksligateam, das in den Freiberg Brewers endlich einen ebenbürtigen Gegner fand. In einem unterhaltsamen Spiel, für das die Elche sechs Pitcher einsetzten, konnte man nach Verlängerung schließlich mit 17:16 gewinnen. 

 
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15. Juni

Erfolgreiche Heimpremiere für Elks

Mit einer großartigen Teamleistung konnten die Virngrund Elks am Wochenende endlich ihr erstes Saisonspiel in der Verbandsliga gewinnen. Die Schwetzingen Braves hatten beim 15:3 – Sieg der Elche nicht den Hauch einer Chance.

Souverän wie das gesamte Team: Catcher Jonas Vaas (Nummer 44) machte ein gutes Spiel hinter der Platte. (Foto: Schäffler)

Ellwangen - Für die Elche war dieses Spiel hoffentlich der Durchbruch. Hochmotiviert ging man ins erste Heimspiel der Saison, das trotz des Regens knapp 50 Zuschauer anzog. Und die wurden durch Baseball vom feinsten belohnt. Die Defensive stand sicher hinter Simon Schwarzmaier, der das gesamte Spiel, das nach 7 Innings wegen der Zehnpunkteregel endete, durchwerfen konnte und dabei nur drei Hits der „Mutigen“ zuließ. 

Unterstützt wurde er dabei von spektakulären „Plays“ der Outfielder Paul Häußler und Tomas Rodriguez. Der kubanische Veteran machte in diesem Spiel auch den Unterschied in der Offensive aus, indem er durch mächtige Schläge in den entscheidenden Momenten drei Läufer nach Hause brachte. Auch sonst war die Angriffsabteilung gut aufgelegt: 13 Hits und 15 Punkte sind mit Abstand die beste Ausbeute der Saison. Der größte Gegner der Elks war aber das Wetter und fast hätte das Spiel wegen sintflutartiger Regenfälle abgebrochen werden müssen. Doch mit Schaufeln und viel Sand konnte das Spielfeld wieder bespielbar gemacht werden. 


Währenddessen gewann das Bezirksligateam gegen Aichelberg deutlich mit 17:7. Einen Wehrmutstropfen gab es am Wochenende aber doch: In der Nacht zum Sonntag wurde der Bauwagen aufgebrochen und verwüstet. Zudem klauten die Täter Bier und Spielbälle im Wert von mehreren hundert Euro. (sc)
 
25. Mai

Elks stehen unter Zugzwang

Ellwangen (sc) - Die Ellwangen Elks können auch nach drei Saisonspielen noch immer keinen Sieg aufweisen. Am Sonntag erwiesen sich die Regionalliga-Absteiger aus Ulm als zu starker Gegner.

In der Bezirksliga hingegen konnten sich die Elche im Spitzenspiel gegen Bad Mergentheim den ersten Tabellenplatz sichern, indem man einen lockeren 18:03 Auswärtssieg landete. Düster sieht es aber für das Verbandsligateam aus: 05:10 aus Ellwanger Sicht hieß es am Schluss, trotz einer starken defensiven Leistung.

Angeführt von spektakulären Spielzügen der Veteranen Alexander Wanzek und Bernd Schmidt und solidem Pitching mussten sich die Falcons jeden Run hart erarbeiten. Offensiv hatte man zwar immer Chancen, doch agierten die Elks oft unglücklich. So landeten harte Schläge zumeist direkt in den Handschuhen der Gegner oder die Ulmer Verteidigung wuchs über sich hinaus. Somit verlief nur der erste Spielabschnitt nach Plan, als man drei Punkte erzielen konnte.

Nun heißt es, nächsten Sonntag in Sindelfingen etwas aggressiver zu Werke zu gehen und die ungeschlagenen Tabellenführer mit guten Schlägen unter Druck zu setzen. Letzte Saison konnte dort das erste Saisonspiel gewonnen werden, was hoffentlich ein gutes Omen ist.

 
04. Mai

Ellwangen (sc) – Während es ist der Bezirksliga wie erwartet keine Probleme gibt, kommen die Ellwangen Elks in der Verbandsliga immer noch nicht in Fahrt. Beim Aufsteiger aus Schwäbisch Hall mussten sie eine unnötige 9:12-Niederlage hinnehmen und sind nun mit zwei Niederlagen in das Jahr 2008 gestartet.

Wie schon in Heidelberg schlugen sich die Ellwanger wieder selbst. Unnötige Fehler in der Verteidigung wurden von den „Renegades“ gnadenlos bestraft und in der Offensive agierte man zu unkonzentriert. Nur sieben Hits und acht Punkte gelangen gegen den Starting Pitcher der Haller; zu wenig, um in der offensivstarken Verbandsliga zu gewinnen. Zum zweiten Mal in Folge blieb man somit unter den von Coach Kai Leiter geforderten Zwölf Punkten, die man meistens für einen Sieg benötigt.

Einziges Highlight am Schlag war ein mächtiger „Grand Slam“, ein Homerun der vier Spieler auf einmal nach Hause kommen lässt, von Jonas Buchholz im dritten Inning, der den Elchen nach einem total verkorksten Anfang noch einmal Hoffnung gab. Denn im ersten Spielabschnitt musste man gleich fünf Punkte von Schwäbisch Hall hinnehmen, ehe sich die Verteidigung und das Pitching der Elks wieder festigte. Doch letztendlich war das zu wenig – ein Homerun und zwei weitere Punkte der Gastgeber im achten Inning besiegelten die Niederlage.

Die zweite Mannschaft hingegen hat in der Bezirksliga keinerlei Mühe mit den Gegnern. In Dornstadt gewann Ellwangen im Schongang 19:1.

Am Mittwochabend um 19 Uhr wird das Pokalspiel gegen die Bundesligamannschaft von den Heidenheim Heideköpfen stattfinden. Das auf den 1. Mai angesetzte Spiel wurde kurzfristig von den Heidenheimern verlegt und findet somit am 7. Mai auf dem Hartplatz am Waldstadion statt.


Alex beim Pitching gegen die Renegades (Foto: aes)
27. April

Elks verlieren zum Auftakt

Ellwangen (sc) – Die Ellwangen Elks können das erste Saisonspiel einfach nicht gewinnen. Wie schon die letzten Jahre setzte es auch in der Saison 2008 zum Auftakt eine Auswärtsniederlage für die Verbandsligamannschaft. Diesmal erwiesen sich die Heidelberg Hegdehogs als zu starker Gegner.

Die drittplatzierten des Vorjahres konnten in den meisten Spielabschnitten konstant punkten und so stand es am Ende 8:13 aus Sicht der Elche. Dabei war es allerdings alles andere als eine deutliche Angelegenheit. Das Team von der Ostalb spielte seine Stärke, am Schlag geduldig zu agieren und dementsprechend viele Freiläufe zu erzwingen, gut aus, doch letztendlich verpassten sie es, Punkte nach Hause zu bringen. 

Denn so standen 13 „Walks“ leider auch 10 „Runners left on Base“ – Spieler die zwar potentielle Punkte darstellten, aber dann nicht die Homeplate erreichen konnten – gegenüber. Zudem wurden defensiv zu viele Fehler begangen, um gegen einen Topfavoriten wie Heidelberg zu bestehen. Es bleibt nun zu hoffen, dass man das Selbstvertrauen des Vorjahres wiedergewinnt, um nächste Woche gegen des Regionalligaabsteiger Ulm den ersten Sieg einzufahren. 

Das Bezirksligateam dagegen hatte keinerlei Mühe gegen die zweite Mannschaft von Schwäbisch Hall. 19:3 lautete das deutliche Ergebnis.

Am 1. Mai darf man sich in Ellwangen auf die Bundesligamannschaft der Heidenheimer Heideköpfe freuen. Es geht um den Einzug in die dritte Runde im Baden-Württembergischen Pokal, Spielbeginn ist um 15 Uhr auf dem Hartplatz beim Waldstadion.

 

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